From the Guidelines
Der zervikale ventrale Zugang ist ein häufig verwendetes chirurgisches Verfahren, um auf die Halswirbelsäule zuzugreifen, insbesondere für Eingriffe wie Diskektomie und Fusion. Wichtige anatomische Überlegungen umfassen mehrere Schlüsselstrukturen. Die Hautinzision wird typischerweise entlang der Langer-Linien in einer transversalen Richtung gemacht, gefolgt von einer Dissektion durch den Platysma-Muskel. Der Chirurg entwickelt dann eine Ebene zwischen dem Sternocleidomastoideus-Muskel lateral und der Trachea und dem Ösophagus medial. Kritische vaskuläre Strukturen, die identifiziert und geschützt werden müssen, umfassen die Carotis-Arterie und die innere Jugularvene, die lateral mit dem Sternocleidomastoideus-Muskel retrahiert werden. Das rekurrenz-Laryngeal-Nerv ist besonders anfällig, insbesondere auf der rechten Seite, wo es einen variableren Verlauf hat. Der sympathische Trunk liegt posterior der Carotis-Scheide und muss erhalten werden, um ein Horner-Syndrom zu vermeiden. Die longus colli-Muskeln werden auf den anterior Wirbelkörpern identifiziert und vorsichtig retrahiert, um den Diskus-Raum freizulegen. Der Ösophagus liegt medial und kann während der Retraktion verletzt werden, was möglicherweise zu Dysphagie führt. Auf tieferen Ebenen werden die Vertebral-Arterien zu wichtigen Überlegungen, da sie durch das Foramen transversarium von C6 bis C1 Wirbelkörpern verlaufen. Eine sorgfältige Mittellinien-Orientierung und das Bewusstsein für diese Strukturen sind entscheidend, um vaskuläre oder neurologische Komplikationen während des zervikalen ventralen Zugangs zu vermeiden, wie in der Studie von 1 beschrieben.
Einige wichtige Gefäße, die während des Eingriffs berücksichtigt werden müssen, sind:
- Die Carotis-Arterie
- Die innere Jugularvene
- Die Vertebral-Arterien
- Der Ösophagus
Es ist wichtig, diese Strukturen sorgfältig zu identifizieren und zu schützen, um Komplikationen zu vermeiden, wie in der Studie von 1 erwähnt. Die Kenntnis der anatomischen Variationen, wie in der Studie von 1 beschrieben, ist ebenfalls entscheidend, um ein sicheres und erfolgreiches Verfahren zu gewährleisten.
Die Studie von 1 betont die Wichtigkeit einer sorgfältigen Planung und Ausführung des zervikalen ventralen Zugangs, um eine optimale Ergebnisqualität zu erzielen. Die Studie von 1 liefert detaillierte Informationen über die Anatomie der Vertebral-Arterien und ihre Variationen, die für eine sichere und erfolgreiche Durchführung des Eingriffs von entscheidender Bedeutung sind.
Insgesamt ist der zervikale ventrale Zugang ein komplexes Verfahren, das eine sorgfältige Planung, Ausführung und Kenntnis der anatomischen Strukturen erfordert, um eine optimale Ergebnisqualität zu erzielen und Komplikationen zu vermeiden.
From the Research
Zervikal Ventral Zugang
- Der zervikale ventrale Zugang ist ein häufig verwendetes Verfahren in der Wirbelsäulenchirurgie, um auf die Halswirbelsäule zuzugreifen 2.
- Dieser Zugang ermöglicht den Zugang zu fast jedem Segment der Halswirbelsäule und ist besonders wichtig für die Behandlung von Erkrankungen wie zervikaler Bandscheibenvorfall oder Spondylose.
Wichtige Anatomie
- Die Kenntnis der anatomischen Strukturen im Halsbereich ist von entscheidender Bedeutung, um Komplikationen zu vermeiden 3.
- Die wichtigsten Strukturen, die bei diesem Zugang berücksichtigt werden müssen, sind:
- Der N. recurrens (Recurrentlaryngealnerve) und der N. laryngeus superior (Superior laryngeal nerve)
- Der Sympathikus-Trunkus (Sympathetic trunk)
- Der N. accessorius (Spinal accessory nerve)
Gefäße
- Die Kenntnis der Gefäße im Halsbereich ist ebenfalls wichtig, um Komplikationen zu vermeiden 3.
- Die wichtigsten Gefäße, die bei diesem Zugang berücksichtigt werden müssen, sind:
- Die Arteria thyreoidea inferior (Inferior thyroid artery)
- Die Arteria thyreoidea superior (Superior thyroid artery)
- Die Vena jugularis interna (Internal jugular vein)
Detaliierte Info
- Der zervikale ventrale Zugang kann durch verschiedene Verfahren durchgeführt werden, wie z.B. den anteromedianen Zugang oder den transoralen Zugang 2, 4.
- Jedes Verfahren hat seine eigenen Vor- und Nachteile und erfordert eine sorgfältige Planung und Durchführung, um Komplikationen zu vermeiden.
- Die Wahl des richtigen Verfahrens hängt von der Art der Erkrankung, der Lage der Läsion und den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab 5, 6.