What are the treatment options for Doose syndrome?

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Last updated: September 28, 2025View editorial policy

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Behandlungsoptionen für das Doose-Syndrom

Die ketogene Diät ist die effektivste Behandlungsoption für Kinder mit Doose-Syndrom, die nicht auf Standardantiepileptika ansprechen. 1

Übersicht zum Doose-Syndrom

Das Doose-Syndrom, auch bekannt als myoklonisch-astatische Epilepsie, ist ein seltenes Epilepsiesyndrom, das etwa 1-2% der kindlichen Epilepsien ausmacht. Es zeichnet sich durch verschiedene generalisierte Anfallstypen aus, wobei myoklonisch-atonische Anfälle das Hauptmerkmal darstellen 2.

Erstlinientherapie

Medikamentöse Behandlung

  • Valproat: Traditionell als Erstlinientherapie eingesetzt, jedoch mit Vorsicht, da es in einigen Fällen paradoxerweise Anfälle verschlimmern kann 3
  • Ethosuximid: Teilweise wirksam, aber oft nicht ausreichend als Monotherapie 2
  • Lamotrigin: Vielversprechende Option als Zusatztherapie bei pharmakoresistenten Fällen
    • In einer Studie wurden 6 von 10 pharmakoresistenten Patienten unter Lamotrigin anfallsfrei 4
    • Signifikante Anfallsreduktion bei 7 von 10 Patienten 4

Diätetische Therapie

  • Ketogene Diät: Derzeit effektivste Behandlungsoption für therapieresistente Fälle 2
  • Modifizierte Atkins-Diät (MAD):
    • 83% der Patienten erreichten eine Anfallsreduktion um ≥50% 1
    • 47% wurden anfallsfrei 1
    • Weniger restriktiv und besser mit dem Alltag vereinbar als die klassische ketogene Diät 1
    • Sollte frühzeitig in Betracht gezogen werden, bevor sich eine epileptische Enzephalopathie mit kognitiver Beeinträchtigung entwickelt 1

Therapieoptionen bei Therapieresistenz

Neuere Antikonvulsiva

  • Levetiracetam und Zonisamid: Können zusätzliche Anfallskontrolle bieten 2

Chirurgische Optionen

  • Corpus Callosotomie: Kann bei therapieresistenten Fällen erwogen werden
    • Fallbericht zeigt deutliche Reduktion von myoklonischen Anfällen nach anteriorer vier Fünftel Corpus Callosotomie 5
  • Vagusnervstimulation: Kann als ergänzende Therapie nach Corpus Callosotomie eingesetzt werden 5

Überwachung und Management

Anfallsmonitoring

  • Regelmäßige EEG-Kontrollen zur Beurteilung der Anfallsaktivität
  • Elektronisches Anfallstagebuch zur Dokumentation der Anfallshäufigkeit und -typen 4

Medikamentenmanagement

  • Vorsichtige Titration neuer Antiepileptika, insbesondere bei Lamotrigin 4
  • Engmaschige Überwachung auf paradoxe Effekte, besonders bei Valproat 3

Notfallmanagement

  • Bei Status epilepticus ist eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich 3
  • Bewusstsein für mögliche akute toxische Wirkungen von Antiepileptika 3

Prognose

Die Prognose des Doose-Syndroms ist variabel. Während einige Kinder therapieresistent bleiben und kognitive Beeinträchtigungen entwickeln, können viele mit adäquater Behandlung eine bemerkenswert normale neurologische Entwicklung erreichen 2.

Wichtige Hinweise und Fallstricke

  • Valproat kann paradoxerweise einen tonischen Status epilepticus auslösen 3
  • Kinder, die nicht sofort auf Standardantiepileptika ansprechen, haben ein hohes Risiko, eine epileptische Enzephalopathie mit kognitiver Beeinträchtigung zu entwickeln 1
  • Die ketogene oder modifizierte Atkins-Diät sollte frühzeitig in Betracht gezogen werden, nicht erst als letzte Option 1
  • Bei der Beurteilung des Therapieansprechens sollte nicht nur die Anfallsfrequenz, sondern auch die kognitive Entwicklung berücksichtigt werden

References

Research

Doose syndrome (myoclonic-astatic epilepsy): 40 years of progress.

Developmental medicine and child neurology, 2010

Research

Myoclonic astatic epilepsy (Doose syndrome) - a lamotrigine responsive epilepsy?

European journal of paediatric neurology : EJPN : official journal of the European Paediatric Neurology Society, 2013

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