What is the ranking of various psychopharmacological agents by their risk of causing hyponatremia?

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Last updated: October 3, 2025View editorial policy

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Rangfolge der Psychopharmaka nach Hyponatriämierisiko

Die Rangfolge der Psychopharmaka nach ihrem Risiko für Hyponatriämie ist wie folgt: Oxcarbazepin (höchstes Risiko), gefolgt von Carbamazepin, SNRI, SSRI, während Antipsychotika, Mirtazapin und trizyklische Antidepressiva das geringste Risiko aufweisen.

Risikoeinstufung nach Medikamentengruppen

Höchstes Risiko

  • Oxcarbazepin (1,29% Inzidenz) 1
  • Carbamazepin (0,10% Inzidenz) 1

Mittleres Risiko

  • SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) (0,08% Inzidenz) 1
  • SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) (0,06% Inzidenz) 1

Niedriges Risiko

  • Antipsychotika (0,003-0,005% Inzidenz) 1
  • Mirtazapin (0,003-0,005% Inzidenz) 1
  • Trizyklische Antidepressiva (0,003-0,005% Inzidenz) 1

Risikofaktoren für die Entwicklung einer Hyponatriämie

Die Wahrscheinlichkeit einer Hyponatriämie steigt deutlich an bei:

  • Höheres Alter 2
  • Weibliches Geschlecht 2
  • Niedriges Körpergewicht 2
  • Niedrige Natrium-Ausgangswerte 2
  • Polypharmazie, insbesondere Kombinationen mit Diuretika oder ACE-Hemmern 1

Kombinationsrisiken

  • Die Kombination von SSRI mit Diuretika und ACE-Hemmern erhöht das Hyponatriämierisiko mehr als 10-fach (0,37%) im Vergleich zur alleinigen SSRI-Gabe (0,02%) 1
  • Solche Kombinationen sind besonders bei älteren Patienten zu beachten, die generell ein höheres Risiko für Hyponatriämie haben 1

Zeitlicher Verlauf

  • Hyponatriämie tritt meist innerhalb der ersten Wochen nach Behandlungsbeginn auf 3
  • Die Normalisierung der Natriumwerte erfolgt in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach Absetzen der Medikation 2

Pathophysiologie

  • Der Hauptmechanismus der psychopharmaka-induzierten Hyponatriämie ist das Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) 4
  • Die Hyponatriämie kann asymptomatisch verlaufen oder zu schwerwiegenden neurologischen und psychiatrischen Symptomen führen 1

Klinische Symptome

  • Bei Natriumwerten um 121 mmol/l sind Patienten häufig asymptomatisch 1
  • Bei Werten unter 116 mmol/l treten häufiger klinische Symptome auf 1
  • Frühe Symptome umfassen Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Kopfschmerzen, Schwäche, Reizbarkeit, Unruhe, Lethargie, Verwirrtheit und Krämpfe 4
  • Die Symptomatik kann mit der psychischen Grunderkrankung verwechselt werden, was die Diagnose verzögern kann 4

Management

  • Bei Verdacht auf SIADH sollte die plasmatische Osmolalität gemessen werden 4
  • Eine Urinosmolalität ≥100 mOsm/kg kombiniert mit erhöhter Natriumkonzentration im Urin deutet auf SIADH hin 4
  • Die Hauptbehandlung besteht aus Medikamentenüberwachung und Normalisierung des extrazellulären Flüssigkeitsvolumens 4
  • Bei leichteren Fällen: Flüssigkeitsrestriktion und milde Diurese mit Schleifendiuretika 2
  • Bei schwereren Fällen: höhere Dosen von Schleifendiuretika und hypertone Kochsalzlösung 2
  • Die Korrektur des Natriumspiegels sollte nicht schneller als 8-10 mmol/l pro 24 Stunden erfolgen, um neurologische Komplikationen zu vermeiden 5

Präventionsstrategien

  • Regelmäßige Überwachung der Serumelektrolyte bei Risikopatienten 5
  • Besondere Vorsicht bei älteren Patienten und bei Kombinationstherapien 1
  • Erwägung von Alternativen mit geringerem SIADH-Risiko, wenn angemessen 6

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