What medication is suitable for a patient with ventricular heart failure (VHF) and normal renal function, weighing 100 kg?

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Medikamentöse Therapie für einen 83-jährigen Patienten mit VHF und guter Nierenfunktion (100 kg)

Für einen 83-jährigen Patienten mit ventrikulärer Herzinsuffizienz (VHF), guter Nierenfunktion und 100 kg Körpergewicht wird eine Kombinationstherapie aus ACE-Hemmer, Betablocker und Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonist (MRA) empfohlen, beginnend mit niedrigen Dosen und schrittweiser Auftitration. 1

Erstlinientherapie

ACE-Hemmer

  • Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosis (z.B. Enalapril 2,5 mg täglich) und titrieren Sie langsam auf die Zieldosis 2
  • Bei guter Nierenfunktion kann die Standarddosierung verwendet werden 2
  • Überwachen Sie Nierenfunktion und Elektrolyte (besonders Kalium) nach 1 und 4 Wochen nach Beginn/Dosiserhöhung 1
  • Achten Sie auf symptomatische Hypotonie, besonders bei gleichzeitiger Diuretikatherapie 1

Betablocker

  • Nur evidenzbasierte Betablocker verwenden: Bisoprolol, Metoprolol Succinat oder Carvedilol 1
  • Beginnen Sie mit niedriger Dosis:
    • Bisoprolol 1,25 mg einmal täglich oder
    • Carvedilol 3,125 mg zweimal täglich oder
    • Metoprolol CR/XL 12,5-25 mg einmal täglich 1
  • Verdoppeln Sie die Dosis nicht früher als alle 2 Wochen 1
  • Überwachen Sie Herzfrequenz, Blutdruck und klinischen Status 1
  • Ziel ist die höchste verträgliche Dosis, idealerweise die Zieldosis 1

Zweitlinientherapie

Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonist (MRA)

  • Indiziert bei persistierenden Symptomen (NYHA-Klasse II-IV) trotz ACE-Hemmer und Betablocker 1
  • Beginnen Sie mit niedriger Dosis und überwachen Sie die Nierenfunktion und Elektrolyte engmaschig 1
  • Besondere Vorsicht bei älteren Patienten wegen erhöhtem Risiko für Hyperkaliämie 1, 3

Diuretika

  • Verwenden Sie die niedrigste wirksame Dosis, um Euvolämie zu erhalten 1
  • Passen Sie die Dosis entsprechend dem Volumenstatus des Patienten an 1
  • Bei guter Nierenfunktion können Schleifendiuretika verwendet werden 1

Überwachung und Anpassung

  • Regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion und Elektrolyte, besonders in der Anfangsphase 1, 3
  • Bei Verschlechterung der Nierenfunktion oder Hyperkaliämie:
    • K+ > 5 mmol/L oder Kreatinin > 221 μmol/L: Halbieren Sie die Dosis des MRA 1
    • K+ > 6,0 mmol/L oder Kreatinin > 310 μmol/L: Stoppen Sie den MRA sofort 1
  • Bei symptomatischer Hypotonie:
    • Überprüfen Sie die Notwendigkeit von Nitraten und anderen Vasodilatoren 1
    • Erwägen Sie eine Reduktion der Diuretikadosis bei fehlenden Stauungszeichen 1

Besondere Überlegungen für ältere Patienten

  • "Start low, go slow"-Prinzip besonders wichtig 1
  • Trotz höherem Alter sollte eine leitliniengerechte Therapie angestrebt werden 1, 3
  • Betablocker sollten auch bei älteren Patienten eingesetzt werden 1
  • Engmaschigere Überwachung auf Nebenwirkungen und Wechselwirkungen 3

Vorsichtsmaßnahmen

  • Vermeiden Sie die gleichzeitige Gabe von ACE-Hemmern, ARBs und MRAs (erhöhtes Risiko für Hyperkaliämie) 1
  • Kalziumkanalblocker wie Diltiazem und Verapamil sollten vermieden werden (negativ inotrope Wirkung) 1
  • Betablocker nicht plötzlich absetzen (Risiko eines "Rebound"-Effekts mit Myokardischämie) 1
  • NSAIDs vermeiden, da sie die Wirkung von Diuretika abschwächen und die Nierenfunktion beeinträchtigen können 1

Patientenberatung

  • Erklären Sie dem Patienten den erwarteten Nutzen der Therapie (Symptomverbesserung, Verhinderung von Krankenhausaufenthalten, Überlebensvorteil) 1
  • Weisen Sie darauf hin, dass die Symptomverbesserung einige Wochen bis Monate dauern kann 1
  • Empfehlen Sie tägliches Wiegen und Anpassung der Diuretikadosis bei Gewichtszunahme 1
  • Warnen Sie vor rezeptfreien NSAIDs und kaliumreichen Salzersatzmitteln 1

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