What treatments are available for abdominal pain in dogs?

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Behandlung von Bauchschmerzen bei Hunden

Bei Bauchschmerzen bei Hunden ist Metronidazol (10-15 mg/kg alle 12 Stunden) die wirksamste Behandlung für akute Beschwerden, besonders wenn Durchfall oder Verdacht auf Giardiasis vorliegt. 1

Ursachen und Diagnose

  • Bauchschmerzen bei Hunden können durch verschiedene Erkrankungen verursacht werden, darunter Parasiten (besonders Giardiasis), Darmentzündungen, Darmverschluss oder Gastritis 1, 2
  • Wichtige Anzeichen für Bauchschmerzen sind veränderte Körperhaltung, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall und Empfindlichkeit im Bauchbereich 2, 3
  • Eine schnelle körperliche Untersuchung und Beurteilung des Herz-Kreislauf-Status sind entscheidend, um die richtige Behandlung einzuleiten 2, 3

Medikamentöse Behandlung

Bei Durchfall und Parasiten:

  • Metronidazol (10-15 mg/kg alle 12 Stunden) ist besonders wirksam bei Giardiasis und bakteriellen Infektionen 1
  • Loperamid (0,1-0,2 mg/kg alle 8-12 Stunden) kann bei akutem Durchfall helfen, die Darmmotilität zu reduzieren 1

Bei Bauchkrämpfen und Schmerzen:

  • Krampflösende Mittel mit anticholinerger Wirkung (z.B. Butylscopolamin) können Schmerzen reduzieren, besonders wenn sie nach Mahlzeiten auftreten 1
  • Bei starken Schmerzen können niedrig dosierte trizyklische Antidepressiva erwogen werden, jedoch mit Vorsicht wegen möglicher Verstopfung 1

Bei Motilitätsstörungen:

  • Metoclopramid kann bei verzögerter Magenentleerung und Erbrechen helfen 4
  • Cisaprid ist bei Darmmotilitätsstörungen wirksam, besonders bei kritisch kranken Tieren 4

Diätetische Maßnahmen

  • Eine ausgewogene Ernährung mit angemessenem Fasergehalt ist wichtig 1
  • Bei akuten Beschwerden kann eine 12-24-stündige Nahrungskarenz mit anschließender leicht verdaulicher Diät hilfreich sein 1, 4
  • Identifizierung und Vermeidung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten 1
  • Bei chronischen Beschwerden kann eine spezielle Eliminationsdiät notwendig sein 1

Wann zum Tierarzt?

  • Sofortige tierärztliche Hilfe ist erforderlich bei:
    • Anhaltendem Erbrechen oder blutigem Durchfall 2, 3
    • Fieber oder Lethargie 2
    • Aufgeblähtem oder sehr schmerzhaftem Bauch 3
    • Anzeichen von Dehydrierung 2, 4

Weiterführende Diagnostik

  • Bei anhaltenden oder schweren Symptomen können folgende Untersuchungen notwendig sein:
    • Blutbild und Serumbiochemie 2
    • Abdominale Röntgenaufnahmen oder Ultraschall 1, 2
    • Abdominale Parazentese oder diagnostische Peritoneallavage 2

Besondere Hinweise

  • Vermeiden Sie die Gabe von menschlichen Schmerzmitteln ohne tierärztliche Anweisung, da viele für Hunde toxisch sein können 3
  • Bei chronischen oder wiederkehrenden Bauchschmerzen sollte eine gründliche Diagnostik erfolgen, um zugrundeliegende Erkrankungen auszuschließen 2, 5
  • Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, besonders bei Durchfall oder Erbrechen 4

Bei anhaltenden oder schweren Symptomen ist immer ein Tierarzt aufzusuchen, da Bauchschmerzen ein Zeichen für ernsthafte Erkrankungen sein können, die eine spezifische Behandlung erfordern.

References

Guideline

Guideline Directed Topic Overview

Dr.Oracle Medical Advisory Board & Editors, 2025

Research

Triage and approach to the acute abdomen.

Clinical techniques in small animal practice, 2003

Research

Approach to the acute abdomen.

The Veterinary clinics of North America. Small animal practice, 2005

Research

Gastrointestinal dysmotility disorders in critically ill dogs and cats.

Journal of veterinary emergency and critical care (San Antonio, Tex. : 2001), 2016

Research

The abdominal wall: an overlooked source of pain.

American family physician, 2001

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