Is Cobenfy (xanomeline‑trospium) currently approved and prescribed for adult schizophrenia in the United States?

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Last updated: February 25, 2026View editorial policy

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Ja, Cobenfy wird in den USA bereits verordnet

Cobenfy (Xanomelin-Trospium) wurde am 26. September 2024 von der FDA für die Behandlung von Schizophrenie bei Erwachsenen zugelassen und ist seitdem in der klinischen Praxis verfügbar. 1, 2

Zulassungsstatus und klinische Verfügbarkeit

  • Die FDA-Zulassung erfolgte im September 2024 als erste Therapie ihrer Klasse – ein muskarinischer M1/M4-Agonist kombiniert mit einem peripheren muskarinischen Antagonisten zur Behandlung der Schizophrenie bei Erwachsenen 1, 2
  • Cobenfy ist bereits in ambulanten Praxen im Einsatz, wobei erste klinische Erfahrungen mit 40 erwachsenen ambulanten Patienten dokumentiert wurden 3
  • Das Medikament stellt die erste mechanistisch neuartige Schizophrenie-Behandlung seit Jahrzehnten dar, die nicht primär auf Dopamin-Blockade basiert 4, 5

Dosierung und Verabreichung in der Praxis

  • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 mg/20 mg oral zweimal täglich für mindestens zwei Tage, dann Erhöhung auf 100 mg/20 mg zweimal täglich für mindestens fünf Tage 1
  • Die Dosis kann basierend auf Verträglichkeit und Ansprechen auf 125 mg/30 mg zweimal täglich erhöht werden 1
  • Einnahme mindestens 1 Stunde vor oder mindestens 2 Stunden nach einer Mahlzeit; Kapseln dürfen nicht geöffnet werden 1
  • Bei geriatrischen Patienten: Anfangsdosis 50 mg/20 mg zweimal täglich mit langsamerer Titration; maximale Dosis 100 mg/20 mg zweimal täglich 1

Klinische Wirksamkeit aus Zulassungsstudien

  • Zwei Phase-3-Studien zeigten signifikante Reduktionen der PANSS-Positiv- und Negativ-Subskalen mit einer Effektstärke (Cohen's d) von etwa 0,60 in beiden Studien 4
  • Langzeitstudien über 52 Wochen zeigten, dass mehr als 75% der Teilnehmer eine >30%ige Verbesserung des PANSS-Gesamtscores erreichten, mit einer mittleren Reduktion von 33,3 Punkten 4
  • Verbesserungen traten bereits ab Woche 2 auf, auch bei Patienten, die zuvor Placebo erhalten hatten 4

Wichtige Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen

  • Absolute Kontraindikationen: Harnretention, moderate bis schwere Leberfunktionsstörung, Magenretention, Überempfindlichkeit gegen Cobenfy oder Trospiumchlorid, unbehandeltes Engwinkelglaukom 1
  • Vor Therapiebeginn müssen Leberenzyme, Bilirubin und Herzfrequenz bestimmt werden 1
  • Geriatrische Patienten und solche mit Blasenauslassobstruktion haben ein erhöhtes Risiko für Harnretention und benötigen engmaschige Überwachung 1
  • Nicht empfohlen bei Patienten mit moderater bis schwerer Nierenfunktionsstörung aufgrund erhöhter anticholinerger Nebenwirkungen 1

Häufigste Nebenwirkungen in der Praxis

  • Die häufigsten Nebenwirkungen (≥5% und mindestens doppelt so häufig wie Placebo) waren: Übelkeit, Dyspepsie, Obstipation, Erbrechen, Hypertonie, Bauchschmerzen, Diarrhö, Tachykardie, Schwindel und gastroösophageale Refluxkrankheit 1
  • Die meisten Nebenwirkungen wurden als leicht bis moderat eingestuft 4
  • Klinische Erfahrung zeigt, dass die Balance zwischen cholinergen (Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö) und anticholinergen Nebenwirkungen (Reflux, Obstipation, Harnretention) durch Dosisanpassung optimiert werden kann 3

Position in aktuellen Behandlungsalgorithmen

  • Die internationalen INTEGRATE-Leitlinien von 2025 erwähnen, dass Xanomelin-Trospium kürzlich für die Behandlung der Schizophrenie zugelassen wurde und eine zeitnahe Bewertung seiner Position im Behandlungsalgorithmus erforderlich ist 6
  • Das Medikament repräsentiert einen vielversprechenden nicht-dopaminergen Mechanismus, der besonders relevant ist, da es auch Wirksamkeit bei Negativsymptomen und kognitiven Defiziten zeigen könnte 6, 4

Praktische Überlegungen für die Verordnung

  • In der realen klinischen Praxis werden Patienten häufig Komorbiditäten und Polypharmazie aufweisen, im Gegensatz zu den kontrollierten Zulassungsstudien, in denen Patienten vor der Cobenfy-Gabe von vorherigen Antipsychotika abgesetzt wurden 3
  • Frühe klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Cobenfy auch bei Patienten mit komorbiden Erkrankungen wie Autismus oder Demenz kognitive Verbesserungen bewirken könnte 3
  • Die Überwachung sollte sowohl cholinerge als auch anticholinerge Nebenwirkungen umfassen, um Dosis und Verabreichung entsprechend anzupassen 3

References

Research

Xanomeline-trospium (CobenfyTM) for Schizophrenia: A Review of the Literature.

Clinical psychopharmacology and neuroscience : the official scientific journal of the Korean College of Neuropsychopharmacology, 2025

Research

Integrating Cobenfy Into Clinical Practice.

Psychiatric services (Washington, D.C.), 2025

Guideline

Guideline Directed Topic Overview

Dr.Oracle Medical Advisory Board & Editors, 2025

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