From the Guidelines
Olfaktorische Meningeome sind typischerweise benign (WHO Grad I) und entspringen den Arachnoidea-Zellen, wobei die meningotheliale, fibrose und transitorische Subtypen am häufigsten vorkommen. Pathologisch können sie eine Vielzahl von Merkmalen aufweisen, einschließlich rhabdoide und papilläre Morphologie, die mit bestimmten genetischen Veränderungen assoziiert sind, wie z.B. der Inaktivierung von BAP1 und PBRM1 1. Anatomisch wachsen sie entlang der Cribriform-Platte und können sich in die Ethmoid-Sinus, Orbita oder intrakraniell ausdehnen, oft die Frontallappen und olfaktorischen Nerven komprimierend. Die Wahl des chirurgischen Zugangs hängt von der Tumorgröße, -lokation und -ausdehnung ab. Mögliche Komplikationen umfassen Anosmie (Verlust des Geruchssinns), die fast universell aufgrund der Tumorlokation und chirurgischer Manipulation olfaktorischer Strukturen ist. Andere Komplikationen umfassen CSF-Leckage (insbesondere bei endonasalen Ansätzen), Infektionen, Anfälle, Frontallappen-Verletzungen, die zu Persönlichkeitsveränderungen oder exekutiver Dysfunktion führen, vaskuläre Verletzungen, die zu Schlaganfällen führen, und visuelle Störungen, wenn das optische Apparat betroffen ist. Eine vollständige chirurgische Resektion (Simpson-Grad I oder II) bietet die beste Chance auf Heilung, obwohl Rezidivraten von 5-20% auch nach großer totaler Resektion auftreten können, was eine langfristige Nachsorge mit serieller Bildgebung erfordert.
Einige Studien haben gezeigt, dass bestimmte genetische Veränderungen, wie z.B. die Inaktivierung von BAP1 und PBRM1, mit einer höheren Rezidivrate assoziiert sind 1. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die prognostische Bedeutung dieser Veränderungen noch nicht vollständig verstanden ist und weitere Studien erforderlich sind, um ihre Rolle bei der Entscheidungsfindung zu bestimmen. In der Zwischenzeit sollten Patienten mit olfaktorischen Meningeomen sorgfältig überwacht und behandelt werden, um die beste mögliche Prognose zu erzielen.
Die chirurgische Behandlung von olfaktorischen Meningeomen sollte von einem erfahrenen Neurochirurgen durchgeführt werden, der die verschiedenen chirurgischen Ansätze und Techniken kennt. Die Wahl des chirurgischen Ansatzes hängt von der Tumorgröße, -lokation und -ausdehnung ab, sowie von den individuellen Bedürfnissen und Risiken des Patienten. Es ist wichtig, dass Patienten und ihre Familien sorgfältig über die möglichen Risiken und Vorteile der chirurgischen Behandlung aufgeklärt werden, um eine informierte Entscheidung treffen zu können.
Insgesamt ist die Behandlung von olfaktorischen Meningeomen ein komplexer Prozess, der eine sorgfältige Abwägung der verschiedenen Optionen und Risiken erfordert. Durch die Kombination von chirurgischer Expertise, genetischer Analyse und sorgfältiger Nachsorge kann die beste mögliche Prognose für Patienten mit olfaktorischen Meningeomen erzielt werden.
From the Research
Pathologie
- Olfactory groove meningiomas account for 4.5-13% of all intracranial meningiomas 2, 3
- They usually remain clinically silent for a long period of time and may be of large size upon diagnosis 4
- Non-specific headache and personality changes are common presenting symptoms 4, 5
Anatomie
- Olfactory groove meningiomas are located in the olfactory groove, a relatively frequent location for intracranial meningiomas 5
- Tumor size can range from 2 to 11 cm in maximum diameter 5
Operativer Zugang
- Surgical removal of olfactory groove meningiomas can be performed through various approaches, including:
- The choice of approach depends on the size and extension of the tumor, as well as the surgeon's preference 5, 6