From the Guidelines
Die neoadjuvante Radiochemotherapie gefolgt von einer Operation ist das empfohlene Therapiekonzept für das operable Ösophaguskarzinom auf der Basis der Ergebnisse der CROSS-Studie. Diese Empfehlung basiert auf den Ergebnissen der CROSS-Studie, die zeigte, dass die neoadjuvante Radiochemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel die Überlebensrate und die disease-freie Überlebensrate bei Patienten mit resektablen Ösophagus- oder Ösophagogastric-Geschwüren (T2-3, N0-1, M0) verbesserte 1. Die spezifische Behandlung umfasst die wöchentliche Verabreichung von Carboplatin (AUC 2) und Paclitaxel (50 mg/m²) für 5 Wochen, kombiniert mit konkomitanter Radiotherapie (41,4 Gy in 23 Fraktionen), gefolgt von chirurgischer Resektion 4-6 Wochen nach Abschluss der Radiochemotherapie. Diese Behandlung hat sich als wirksam bei der Reduzierung der Tumogröße vor der Operation, der Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer kompletten Resektion (R0) und der Behandlung potenzieller Mikrometastasen erwiesen. Die Behandlung ist besonders effektiv bei beiden Typen von Ösophaguskarzinom, dem Plattenepithelkarzinom und dem Adenokarzinom. Patienten sollten sorgfältig auf ihre Eignung für diese kombinierte Behandlung hin untersucht werden, da sie einen guten Allgemeinzustand erfordert, um sowohl die Radiochemotherapie als auch die anschließende Operation zu tolerieren. Häufige Nebenwirkungen umfassen Ösophagitis, Fatigue und Myelosuppression, die während der Behandlung überwacht und angemessen behandelt werden sollten. Die neuesten Leitlinien empfehlen die neoadjuvante Radiochemotherapie oder die prä- und postoperative Chemotherapie als Standardbehandlung für lokal fortgeschrittenes Adenokarzinom des Ösophagus und des Ösophagogastric-Geschwürs 1.
From the Research
Therapiekonzept für operables Ösophaguskarzinom
Basierend auf den Ergebnissen der CROSS-Studie wird folgendes Therapiekonzept empfohlen:
- Die neoadjuvante Radiochemotherapie gefolgt von einer Operation 2, 3, 4 Die CROSS-Studie hat gezeigt, dass die neoadjuvante Radiochemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel sowie konkomitierter Radiotherapie gefolgt von einer Operation die Überlebensrate von Patienten mit operablem Ösophaguskarzinom verbessert 2, 4.
Vorteile der neoadjuvanten Radiochemotherapie
Die neoadjuvante Radiochemotherapie bietet folgende Vorteile:
- Verbesserung der lokoregionalen Kontrolle 3
- Reduzierung des Risikos von lokoregionalen und distanten Rezidiven 2, 4
- Verbesserung der Überlebensrate 2, 4
Empfehlung
Basierend auf den Ergebnissen der CROSS-Studie wird die neoadjuvante Radiochemotherapie gefolgt von einer Operation als Standardtherapie für Patienten mit operablem Ösophaguskarzinom empfohlen 2, 4.