What types of herniated discs are there?

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Arten von Bandscheibenvorfällen

Es gibt drei Haupttypen von Bandscheibenvorfällen basierend auf ihrer intraspinalen Lokalisation: mediane, paramediane und laterale Hernien, die jeweils unterschiedliche klinische Symptome verursachen können. 1

Klassifikation nach Lokalisation

  • Mediane Hernien: Diese drücken das Rückenmark gegen die Lamina und verformen es zu einer Bumerang-Form im Querschnitt, was zu einer Myelopathie des zentralen Rückenmarksyndroms oder eines Querschnittsyndroms führen kann 1
  • Paramediane Hernien: Diese drücken einseitig auf das Rückenmark und verformen es zu einer Komma-Form. Die Symptome entsprechen nicht immer dem Brown-Séquard-Syndrom. Bei Patienten mit einem weiten Spinalkanal kann eine Radikulopathie entstehen, da das Rückenmark dem Druck ausweichen kann 1
  • Laterale Hernien: Diese drücken auf eine Nervenwurzel am anterolateralen Winkel des Spinalkanals bis zum Eingang des Foramens und verursachen eine Radikulopathie 1

Klassifikation nach Wirbelsäulenabschnitt

Zervikale (Halswirbelsäule) Bandscheibenvorfälle

  • Machen etwa 3% aller intraduralen Bandscheibenvorfälle aus 2
  • Verursachen häufig eine ausgeprägte Myelopathie 2
  • Können durch eine posteriore Laminoforaminotomie effektiv behandelt werden, besonders bei weichen lateralen Bandscheibenvorfällen oder zervikaler Spondylose mit Verengung des lateralen Recessus 3

Thorakale (Brustwirbelsäule) Bandscheibenvorfälle

  • Machen etwa 5% aller intraduralen Bandscheibenvorfälle aus 2
  • Sind seltener als zervikale und lumbale Bandscheibenvorfälle, hauptsächlich aufgrund der geringeren Flexionsmöglichkeit in diesem Bereich 4
  • Treten hauptsächlich zwischen T8 und L1 auf 5
  • Sind in 40% der Fälle kalzifiziert und werden als "riesig" bezeichnet, wenn sie mehr als 40% des Spinalkanals einnehmen 5
  • Chirurgische Behandlung ist indiziert bei starken Rückenschmerzen, hartnäckiger interkostaler Neuralgie oder neurologischen Defiziten 5

Lumbale (Lendenwirbelsäule) Bandscheibenvorfälle

  • Machen etwa 92% aller intraduralen Bandscheibenvorfälle aus 2
  • Verursachen typischerweise radikuläre oder Cauda-Equina-Syndrome 2
  • Lumbale Fusion wird nicht als Routinebehandlung nach primärer Diskektomie bei Patienten mit einem herniierten Bandscheibenvorfall, der eine Radikulopathie verursacht, empfohlen 3, 6
  • Lumbale Fusion wird als potenzielle chirurgische Ergänzung bei Patienten mit einem Bandscheibenvorfall empfohlen, bei denen es Hinweise auf präoperative lumbale Wirbelsäulendeformität oder Instabilität gibt 3, 6

Klassifikation nach Pathologie

  • Weiche Bandscheibenvorfälle: Bestehen hauptsächlich aus Nucleus pulposus Material, das durch den Anulus fibrosus austritt 7
  • Kalzifizierte Bandscheibenvorfälle: Besonders häufig in der Brustwirbelsäule (40% der Fälle) 5
  • Intradurale Bandscheibenvorfälle: Machen nur 0,27% aller Bandscheibenvorfälle aus und können in allen Wirbelsäulenabschnitten auftreten 2
  • Riesige Bandscheibenvorfälle: Nehmen mehr als 40% des Spinalkanals ein und sind mit einem höheren Risiko für Myelopathie, intradurale Ausbreitung und postoperative Komplikationen verbunden 5

Klinische Manifestation nach Typ

  • Radikulopathie: Typisch für laterale Hernien (88% der Fälle) und einige paramediane Hernien (12% der Fälle) 1
  • Myelopathie: Typisch für mediane Hernien (36% der Fälle) und paramediane Hernien (64% der Fälle) 1
  • Cauda-Equina-Syndrom: Kann bei lumbalen intraduralen Bandscheibenvorfällen auftreten 2

Behandlungsansätze nach Typ

  • Für zervikale Radikulopathie: Posteriore Laminoforaminotomie wird als chirurgische Behandlungsoption für symptomatische zervikale Radikulopathie empfohlen, die durch weiche laterale zervikale Bandscheibenvorfälle oder zervikale Spondylose mit resultierender Verengung des lateralen Recessus verursacht wird 3
  • Für thorakale Bandscheibenvorfälle: Die Wahl des chirurgischen Zugangs ist entscheidend - mediane kalzifizierte Hernien werden über einen transthorakalen Zugang behandelt, während lateralisierte weiche Hernien über einen posterolateralen Zugang behandelt werden können 5
  • Für lumbale Bandscheibenvorfälle: Lumbale Fusion wird als potenzielle chirurgische Ergänzung bei Patienten mit signifikanten chronischen axialen Rückenschmerzen empfohlen, die mit einer Radikulopathie aufgrund eines Bandscheibenvorfalls verbunden sind 3, 6

References

Research

Types of cervical disc herniation and relation to myelopathy and radiculopathy.

Journal of back and musculoskeletal rehabilitation, 1995

Guideline

Guideline Directed Topic Overview

Dr.Oracle Medical Advisory Board & Editors, 2025

Research

The pathophysiology of thoracic disc disease.

Neurosurgical focus, 2000

Research

Thoracic disc herniation: Surgical treatment.

Orthopaedics & traumatology, surgery & research : OTSR, 2018

Guideline

Management of Patients with Disc Herniation

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

Research

Lumbar Disc Herniation: Diagnosis and Management.

The American journal of medicine, 2023

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