How likely can female fertility be preserved after chemotherapy with epirubicin and ifosfamide?

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Last updated: October 12, 2025View editorial policy

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Wahrscheinlichkeit der Erhaltung der weiblichen Fertilität nach Chemotherapie mit Epirubicin und Ifosfamid

Bei Frauen unter 35 Jahren besteht eine gute Chance (>80%) auf Erhaltung der Fertilität nach einer Chemotherapie mit Epirubicin und Ifosfamid, besonders wenn Fruchtbarkeitserhaltungsmaßnahmen vor der Behandlung durchgeführt werden. 1

Risikobewertung der gonadalen Toxizität

Risikofaktoren für Epirubicin und Ifosfamid

  • Ifosfamid gehört zu den Alkylierenden Substanzen mit hohem Risiko für Ovarialschäden 1
  • Multi-Agent-Chemotherapie für Sarkome (einschließlich Ifosfamid) bei Frauen <35 Jahre hat ein niedriges Risiko (<20%) für permanente Amenorrhoe 1
  • Das Alter ist der wichtigste Faktor für die Wahrscheinlichkeit einer Chemotherapie-induzierten Ovarialinsuffizienz 1
  • Die kumulative Dosis von Epirubicin sollte 720 mg/m² nicht überschreiten, um das Risiko für Langzeitfolgen zu minimieren 2

Altersabhängige Risikostratifizierung

  • Frauen <30 Jahre: niedriges Risiko für permanente Amenorrhoe (<20%) 1
  • Frauen 30-39 Jahre: mittleres Risiko (20-80%) 1
  • Frauen ≥40 Jahre: hohes Risiko (>80%) 1

Fruchtbarkeitserhaltende Maßnahmen

Vor der Chemotherapie (bevorzugt)

  • Sofortige Überweisung an einen Reproduktionsmediziner nach Diagnosestellung 1, 3
  • Kryokonservierung von Embryonen oder Eizellen als Hauptmethode zur Erhaltung der weiblichen Fertilität 1
    • Ovarielles Stimulationsprotokoll sollte vor Beginn der Chemotherapie durchgeführt werden 1
  • Kryokonservierung von Ovarialgewebe als Option für Frauen, die keine Zeit für Eizellentnahme haben 1, 4

Während der Chemotherapie

  • GnRH-Analoga bieten keinen zuverlässigen Schutz der Fertilität, können aber andere Vorteile haben 1
    • Keine definitiven Daten, die zeigen, dass GnRH-Analoga die Fertilität erhalten 1
    • Können bei Notfällen oder in extremen Situationen als unerprobte Option in Betracht gezogen werden 1

Nachsorge und Langzeitfolgen

Überwachung der Ovarialfunktion

  • Regelmäßige Menstruation nach der Behandlung garantiert keine normale Fertilität 1
  • Anti-Müllersches Hormon (AMH) und Anzahl der antralen Follikel sind bessere Marker für die Ovarialreserve 1
  • Bei Frauen mit Chemotherapie mit Ifosfamid kann es zu einem signifikanten Abfall der AMH-Werte kommen 1

Schwangerschaft nach Krebsbehandlung

  • Patienten sollten nach der Krebsbehandlung mindestens 12 Monate mit der Familienplanung warten 1
  • Frauen mit Krebsvorgeschichte sollten als Hochrisiko für perinatale Komplikationen betrachtet werden 1

Wichtige Überlegungen und Empfehlungen

  • Die Beratung zur Fruchtbarkeitserhaltung sollte allen jungen Patienten im reproduktionsfähigen Alter frühzeitig nach der Krebsdiagnose angeboten werden 3
  • Ein multidisziplinäres Team aus Onkologen und Fruchtbarkeitsspezialisten sollte die Behandlung koordinieren 1
  • Die Fruchtbarkeitserhaltung sollte vor Beginn der Chemotherapie abgeschlossen sein 4
  • Patienten sollten ermutigt werden, an klinischen Studien teilzunehmen, da in vielen Bereichen der Onkofertilität nur begrenzte Evidenz verfügbar ist 1

Die Wahrscheinlichkeit der Erhaltung der Fertilität nach Epirubicin und Ifosfamid ist altersabhängig, wobei jüngere Frauen (<35 Jahre) eine deutlich bessere Prognose haben. Durch frühzeitige Fruchtbarkeitserhaltungsmaßnahmen vor der Chemotherapie können die Chancen auf eine spätere Schwangerschaft erheblich verbessert werden.

References

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