List antipsychotics by risk of Syndrome of Inappropriate Antidiuretic Hormone Secretion (SIADH)

Medical Advisory BoardAll articles are reviewed for accuracy by our Medical Advisory Board
Educational purpose only • Exercise caution as content is pending human review
Article Review Status
Submitted
Under Review
Approved

Last updated: December 1, 2025View editorial policy

Personalize

Help us tailor your experience

Which best describes you? Your choice helps us use language that's most understandable for you.

Antipsychotika nach SIADH-Risiko

Alle Antipsychotika können SIADH verursachen, aber basierend auf der verfügbaren Evidenz sollten Sie bei Patienten mit Hyponatriämie-Risiko Aripiprazol bevorzugen, da es das niedrigste dokumentierte Risiko aufweist, gefolgt von anderen atypischen Antipsychotika, während Haloperidol und andere typische Antipsychotika das höchste Risiko tragen.

Risikostratifizierung nach Evidenz

Höchstes Risiko: Typische Antipsychotika

  • Haloperidol ist gut dokumentiert als SIADH-Auslöser mit wiederholten Fällen und positiven Rechallenge-Tests 1
  • Die American Geriatrics Society identifiziert Antipsychotika generell als SIADH-induzierende Medikamente, mit besonderer Vorsicht bei älteren Erwachsenen 2
  • Typische Antipsychotika zeigen ein zeitlich verteiltes SIADH-Risiko über die gesamte Behandlungsdauer, nicht nur initial 3

Mittleres Risiko: Atypische Antipsychotika der ersten Generation

  • Risperidon kann SIADH verursachen, besonders bei hohen Dosen (≥6 mg/Tag), mit Mechanismus über 5-HT2A- und D2-Rezeptor-Affinität 4
  • Olanzapin wird in ACC/AHA-Leitlinien als Antipsychotikum mit metabolischen Nebenwirkungen genannt, sollte bei Risikopatienten vermieden werden 2
  • Clozapin zeigt in der ESC-Studie erhöhtes Arrhythmierisiko (OR 2.03), was auf systemische Effekte hinweist 2
  • Quetiapin hat dokumentiertes Arrhythmierisiko (OR 1.29) und wird bei Hyponatriämie-Risiko mit Vorsicht empfohlen 2

Niedrigstes Risiko: Neuere Atypische Antipsychotika

  • Aripiprazol hat nur einen einzigen Fallbericht von SIADH in der Literatur, was es zum unwahrscheinlichsten Auslöser macht 5
  • Der Mechanismus von Aripiprazol (partieller D2/D3-Agonismus) macht SIADH theoretisch unwahrscheinlich 5
  • ACC/AHA-Leitlinien empfehlen Aripiprazol als Alternative zu Olanzapin/Clozapin wegen geringerer metabolischer Risiken 2

Praktische Risikohierarchie (niedrigstes zu höchstem SIADH-Risiko)

  1. Aripiprazol - nur ein Fallbericht, theoretisch unwahrscheinlicher Mechanismus 5
  2. Quetiapin - moderate Evidenz, aber als Alternative bei Parkinson empfohlen 6
  3. Olanzapin - dokumentierte Fälle, aber weniger als typische Antipsychotika 7
  4. Risperidon - dosisabhängiges Risiko, besonders >6 mg/Tag 4
  5. Haloperidol und andere typische Antipsychotika - gut dokumentiert, wiederholte Fälle 1, 3

Klinische Überwachung bei allen Antipsychotika

  • Initiale Risikofaktoren identifizieren: Alter >65 Jahre, Polydipsie-Anamnese (67% der SIADH-Fälle), Rauchen, Schizophrenie-Diagnose 3, 7
  • Zeitfenster beachten: Bei Antipsychotika kann SIADH jederzeit auftreten, nicht nur initial wie bei Antidepressiva 3
  • Serum-Natrium überwachen: Baseline und bei Dosissteigerung, besonders in ersten Wochen 7
  • Polydipsie erkennen: 10% der Fälle zeigen medikamenteninduzierte Polydipsie als Frühzeichen 7

Besondere Patientengruppen

  • Ältere Patienten: Erhöhtes Risiko für SIADH; bevorzugen Sie Aripiprazol oder Quetiapin über typische Antipsychotika 2, 6
  • Parkinson-Patienten: Quetiapin oder Aripiprazol sind die einzigen Optionen; Haloperidol ist kontraindiziert 6, 8
  • Schizophrenie mit Polydipsie: 70% der SIADH-Fälle betreffen Schizophrenie-Patienten; engmaschige Natrium-Kontrollen erforderlich 7

Wichtige Fallstricke

  • Vage Symptome: Schwäche, Lethargie, Kopfschmerzen können psychiatrische Symptome imitieren und SIADH verschleiern 3
  • Latente Präsentation: Erste Manifestation kann Krampfanfall sein ohne vorherige Warnsymptome 4
  • Dosisunabhängigkeit: Keine signifikante Korrelation zwischen Dosis und Natrium-Spiegel bei systematischer Analyse 7
  • Polypharmazie: Kombination mit anderen SIADH-induzierenden Medikamenten erhöht Risiko exponentiell 3

Professional Medical Disclaimer

This information is intended for healthcare professionals. Any medical decision-making should rely on clinical judgment and independently verified information. The content provided herein does not replace professional discretion and should be considered supplementary to established clinical guidelines. Healthcare providers should verify all information against primary literature and current practice standards before application in patient care. Dr.Oracle assumes no liability for clinical decisions based on this content.

Have a follow-up question?

Our Medical A.I. is used by practicing medical doctors at top research institutions around the world. Ask any follow up question and get world-class guideline-backed answers instantly.