From the Guidelines
Die diagnostische und therapeutische Herangehensweise an Mamma-Carcinom umfasst eine umfassende Strategie, die mit einer klinischen Untersuchung, Bildgebungsstudien und einer Bestätigung durch Biopsie beginnt. Bei der Diagnose von Mamma-Carcinom sollten zunächst eine klinische Untersuchung, Bildgebungsstudien (Mammographie, Ultraschall und möglicherweise MRT) und eine Bestätigung durch Biopsie durchgeführt werden. Anschließend hängt die Behandlungsplanung von der Krebsstufe, dem Typ und den biologischen Eigenschaften ab. Chirurgische Optionen umfassen brusterhaltende Therapie (Lumpektomie) oder Mastektomie, oft mit Sentinel-Lymphknoten-Biopsie oder Axillar-Lymphknoten-Dissektion. Systemische Therapie kann Chemotherapie (Regime wie AC-T: Adriamycin/Cyclophosphamid gefolgt von Taxol oder TC: Taxotere/Cyclophosphamid), endokrine Therapie (Tamoxifen 20mg täglich für 5-10 Jahre für hormonrezeptorpositives Krankheitsbild bei prämenopausalen Frauen; Aromatasehemmer wie Anastrozol 1mg täglich für postmenopausale Frauen) und gezielte Therapie (Trastuzumab 6mg/kg alle 3 Wochen für 1 Jahr für HER2-positives Krankheitsbild) umfassen. Strahlentherapie folgt in der Regel der brusterhaltenden Chirurgie, mit einer Dosis von 40-50Gy über 3-5 Wochen. Behandlungsentscheidungen werden individualisiert basierend auf der Tumorbilologie, wobei molekulare Tests (wie Oncotype DX) oft die Chemotherapieentscheidungen leiten. Diese multimodale Herangehensweise hat die Überlebensraten deutlich verbessert, wobei frühe Erkennung und personalisierte Behandlungspläne für optimale Ergebnisse entscheidend sind 1.
Einige wichtige Punkte bei der Diagnose und Behandlung von Mamma-Carcinom sind:
- Die Bestätigung der Histologie und die Neubewertung der Tumorbilologie (ER, PgR, HER2) durch Biopsie bei der ersten Diagnose von MBC 1.
- Die Bewertung anderer therapeutisch relevanter Biomarker, wie z.B. germliner BRCA1/2-Mutationen (gBRCAm) bei HER2-negativem MBC, PD-L1-Status bei triple-negativem Brustkrebs (TNBC) und Phosphatidylinositol-4,5-bisphosphat-3-Kinase-Katalysesubunit-alpha (PIK3CA) bei ER/PgR-positivem, HER2-negativem MBC 1.
- Die Durchführung von Genomprofilierung und weiteren diagnostischen Tests nur, wenn das Ergebnis die Behandlungsstrategie ändern wird, wie von der ESCAT-Skala geleitet, oder wenn der Patient an geeigneten klinischen Studien teilnehmen kann 1.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Behandlung von Mamma-Carcinom individualisiert werden muss und dass die Entscheidung für die optimale Behandlungsstrategie auf einer sorgfältigen Abwägung der Patientendaten und der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse basieren sollte.
From the FDA Drug Label
1 INDICATIONS AND USAGE
1.1 Adjuvant Breast Cancer Ogivri ist für die adjuvante Behandlung von HER2-überexprimierendem, knotenpositivem oder knotennegativem (ER/PR-negativem oder mit einem hohen Risikofaktor) Brustkrebs bei Erwachsenen als Teil einer Behandlungsregime, die aus Doxorubicin, Cyclophosphamid und entweder Paclitaxel oder Docetaxel besteht, oder als Teil einer Behandlungsregime mit Docetaxel und Carboplatin als Einzelsubstanz nach multi-modaler Anthracyclin-basierter Therapie, zugelassen.
1.2 Metastatischer Brustkrebs Ogivri ist für Erwachsene zugelassen: In Kombination mit Paclitaxel für die erste Behandlung von HER2-überexprimierendem metastatischem Brustkrebs Als Einzelsubstanz für die Behandlung von HER2-überexprimierendem Brustkrebs bei Patienten, die eine oder mehrere Chemotherapie-Regime für metastatische Erkrankungen erhalten haben
Die diagnostische und therapeutische Vorgehensweise bei Mamma-Carcinom umfasst die Verwendung von Trastuzumab (Ogivri) in Kombination mit anderen Medikamenten wie Paclitaxel, Doxorubicin und Cyclophosphamid. Trastuzumab wird für die adjuvante Behandlung von HER2-überexprimierendem Brustkrebs und für die Behandlung von HER2-überexprimierendem metastatischem Brustkrebs eingesetzt. Paclitaxel wird in Kombination mit Trastuzumab für die erste Behandlung von HER2-überexprimierendem metastatischem Brustkrebs verwendet. Es ist wichtig, Patienten für die Therapie mit Trastuzumab anhand eines FDA-zugelassenen Begleitdiagnostikums auszuwählen.
- Die Behandlung von Mamma-Carcinom sollte von einem qualifizierten Arzt durchgeführt werden.
- Die Auswahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art und des Stadiums des Krebses, der Gesundheit des Patienten und der Verfügbarkeit von Begleitdiagnostika.
- Es ist wichtig, die Patienten sorgfältig auszuwählen und die Behandlung entsprechend anzupassen, um die beste mögliche Behandlungsergebnisse zu erzielen. 2 3
From the Research
Diagnostische Verfahren
- Die Diagnose eines Mamma-Carcinoms erfolgt in der Regel durch eine Kombination von klinischer Untersuchung, Mammographie, Ultraschall und Biopsie 4.
- Die Mammographie ist das wichtigste Screening-Verfahren für Brustkrebs und sollte jährlich durchgeführt werden, um eine frühzeitige Erkennung von Tumoren zu ermöglichen 5, 6.
- Die Ultraschalluntersuchung kann zusätzlich zur Mammographie eingesetzt werden, um die Größe und Lage des Tumors zu bestimmen 7.
- Die Biopsie ist das entscheidende Verfahren, um die Diagnose eines Mamma-Carcinoms zu bestätigen und den Tumortyp zu bestimmen 4.
Therapeutische Verfahren
- Die Therapie eines Mamma-Carcinoms hängt von der Größe, Lage und Art des Tumors sowie vom Gesundheitszustand der Patientin ab 8.
- Die chirurgische Behandlung kann eine Lumpektomie (Entfernung des Tumors) oder eine Mastektomie (Entfernung der gesamten Brust) umfassen 8, 7.
- Die Strahlentherapie wird in der Regel nach einer Lumpektomie durchgeführt, um das Risiko einer lokalen Rezidiv zu minimieren 8, 7.
- Die Chemotherapie und/oder Hormontherapie können zusätzlich eingesetzt werden, um das Risiko einer Metastasierung zu reduzieren und die Überlebenschancen zu verbessern 4.
Entscheidungskriterien für die Therapie
- Die Entscheidung für eine bestimmte Therapieform hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe und Lage des Tumors, dem Alter und Gesundheitszustand der Patientin sowie ihren persönlichen Vorlieben 8, 7.
- Die Patientin sollte über die verschiedenen Therapieoptionen und ihre möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt werden, um eine informierte Entscheidung treffen zu können 8, 7.
- Die Entscheidung sollte immer in enger Absprache mit einem Arzt oder einer Ärztin getroffen werden, um sicherzustellen, dass die beste mögliche Therapie für die individuelle Situation der Patientin gewählt wird 4.