Is TMS (Transcranial Magnetic Stimulation) effective for dementia?

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TMS bei Demenz: Evidenzbasierte Bewertung

TMS ist derzeit nicht für die klinische Anwendung bei kognitiven Defiziten zugelassen, zeigt aber vielversprechende Ergebnisse in der Forschung, insbesondere bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz, wenn hochfrequente Stimulation (≥10 Hz) über dem dorsolateralen präfrontalen Kortex angewendet wird. 1

Aktueller Zulassungsstatus und Evidenzlage

  • TMS ist derzeit nicht klinisch für kognitive Defizite zugelassen, trotz laufender Forschung 1
  • Die vorhandenen Meta-Analysen und Reviews liefern widersprüchliche Evidenz für die Wirksamkeit von Neuromodulation über das Demenzspektrum hinweg 1
  • Die Hauptlimitierung besteht in einer kleinen Anzahl von Primärstudien mit kleinen Stichprobengrößen 1

Wirksamkeit bei Alzheimer-Demenz

Hochfrequente rTMS (≥10 Hz)

  • Hochfrequente TMS über dem linken dorsolateralen präfrontalen Kortex zeigt möglicherweise wirksame Effekte (Level C Evidenz) zur Verbesserung von Kognition, Apathie, Gedächtnis und Sprache bei AD-Patienten 2
  • Eine Studie mit 32 AD-Patienten zeigte, dass 10-Hz-Stimulation signifikante Verbesserungen in BEHAVE-AD-Scores, ADL-Scores und MMSE-Werten nach 4 Wochen bewirkte 3
  • Die MMSE-Werte stiegen von 14,22 auf 17,33 Punkte nach 4 Wochen hochfrequenter Behandlung 3

Multisite-rTMS mit kognitivem Training

  • Multisite-rTMS kombiniert mit kognitivem Training ist wahrscheinlich wirksam (Level B Evidenz) zur Verbesserung kognitiver Funktionen bei AD-Patienten 2
  • Eine klinische Studie mit 30 Patienten zeigte statistisch signifikante Verbesserungen in ADAS-Cog (-2,4 Punkte) und MMSE (+1,7 Punkte) nach 6 Wochen täglicher Behandlung 4
  • Etwa 80% der Patienten zeigten kognitive Verbesserungen, die bei einigen bis zu 9-12 Monate anhielten 4

Niedrigfrequente rTMS (≤5 Hz)

  • Niedrigfrequente Stimulation (2 Hz) zeigte geringere Effekte als hochfrequente Stimulation bei AD-Patienten mit Verhaltenssymptomen 3
  • Die MMSE-Verbesserungen waren minimal (von 14,19 auf 14,49) im Vergleich zur hochfrequenten Gruppe 3

Optimale Behandlungsparameter

Stimulationsfrequenz

  • 10-20 Hz wird für therapeutische Effekte empfohlen bei AD-Patienten 2, 3
  • Frequenzen ≥10 Hz können jedoch die Genauigkeit bei kognitiven Aufgaben während der Stimulation beeinträchtigen 5

Stimulationsort

  • Der dorsolaterale präfrontale Kortex (DLPFC) ist die am häufigsten verwendete und vielversprechendste Zielregion 6, 2
  • Multisite-Stimulation zeigt bessere Ergebnisse als Einzelstellen-Stimulation 2

Behandlungsdauer

  • 6 Wochen mit täglichen Sitzungen (5 Tage/Woche) ist das am besten untersuchte Protokoll 4
  • Behandlungen von 4 Wochen mit zweimal täglichen Sitzungen zeigten ebenfalls signifikante Effekte 3

Stimulationsintensität

  • 80% der motorischen Schwelle ist ein häufig verwendeter und sicherer Parameter 3

Wichtige Einschränkungen und Fallstricke

Methodologische Herausforderungen

  • Die Forschung muss sich auf Dosierungsparameter, Dosis-Wirkungs-Beziehungen und die Kombination mit anderen Interventionen konzentrieren 1
  • Die Heterogenität der Studienprotokolle erschwert definitive Schlussfolgerungen 7
  • Individualisierte, funktionelle bildgebungsgestützte Lokalisierung des Stimulationsziels wird für zukünftige Studien empfohlen 1

Klinische Überlegungen

  • Die Wirksamkeit ist am größten bei leichter bis früher Demenz 2
  • Die Kombination mit kognitivem Training scheint die Effekte zu verstärken 2, 4
  • Langzeiteffekte sind noch nicht ausreichend untersucht, obwohl einige Studien Verbesserungen bis zu 12 Monate zeigen 4

Sicherheitsprofil

  • Die Inzidenz unerwünschter Ereignisse war zwischen hoch- und niedrigfrequenten Gruppen vergleichbar 3
  • TMS gilt als sicher und nicht-invasiv bei korrekter Anwendung 2, 8

Praktische Empfehlung für die klinische Praxis

Da TMS nicht zugelassen ist, sollte es nur im Rahmen von Forschungsstudien oder als experimentelle Behandlung bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz in Betracht gezogen werden, die auf Standardtherapien nicht ausreichend ansprechen 1. Wenn verfügbar, sollte ein Protokoll mit hochfrequenter Stimulation (10 Hz) über dem linken DLPFC, kombiniert mit kognitivem Training, für 6 Wochen bevorzugt werden 2, 4.

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