Create a 30‑slide PowerPoint presentation on obsessive‑compulsive disorder (OCD) with diagrams, illustrative case vignettes, and quotations from recent studies.

Medical Advisory BoardAll articles are reviewed for accuracy by our Medical Advisory Board
Educational purpose only • Exercise caution as content is pending human review
Article Review Status
Submitted
Under Review
Approved

Last updated: February 15, 2026View editorial policy

Personalize

Help us tailor your experience

Which best describes you? Your choice helps us use language that's most understandable for you.

Zwangsstörungen (OCD): PowerPoint-Präsentation – Struktur und Inhalt

Folie 1–3: Grundlagen und Definition

Zwangsstörungen sind durch zeitraubende, belastende Obsessionen und/oder Zwangshandlungen gekennzeichnet, die erhebliche Funktionsbeeinträchtigungen verursachen. 1

  • Obsessionen sind wiederkehrende, persistierende, unerwünschte Gedanken, Bilder oder Impulse, die Angst und Stress auslösen 1
  • Zwangshandlungen sind repetitive Verhaltensweisen oder mentale Handlungen, die als Reaktion auf Obsessionen durchgeführt werden, um Angst zu reduzieren 1
  • Die Symptome sind ego-dyston – Patienten erleben sie als aufdringlich und unerwünscht, im Gegensatz zu ego-syntonen Persönlichkeitszügen 1
  • OCD betrifft 1–3% der Bevölkerung und beginnt typischerweise in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter 2

Diagramm-Vorschlag: Kreisdiagramm zur Prävalenz (1–3% der Bevölkerung) mit Vergleich zu anderen psychiatrischen Erkrankungen.

Folie 4–6: Klinische Manifestationen und Symptom-Dimensionen

Die häufigsten Symptom-Dimensionen umfassen 1:

  • Kontaminationsängste mit Reinigungsritualen
  • Schadensbefürchtungen mit Kontrollzwängen
  • Intrusive Gedanken mit mentalen Ritualen
  • Symmetrie-Obsessionen mit Ordnungs-/Zählzwängen

Wichtige klinische Fallstricke: Primärärzte übersehen OCD in 50,5% der Fälle, wobei die Fehldiagnoserate bei sexuellen Obsessionen (Homosexualität: 84,6%, Pädophilie: 70,8%) und aggressiven Obsessionen (80,0%) am höchsten ist 3. Kontaminations- und Symmetrie-Symptome werden deutlich besser erkannt (Fehldiagnoserate: 32,3% bzw. 3,7%) 3.

Schaubild-Vorschlag: Balkendiagramm der Fehldiagnoseraten nach Symptom-Typ, basierend auf der Studie von Glazier et al. (2015).

Folie 7–9: Neurobiologische Grundlagen

OCD wird durch Dysfunktionen in kortico-striato-thalamo-kortikalen (CSTC) Schaltkreisen vermittelt. 1

Die drei betroffenen Schaltkreise umfassen 4:

  • Sensomotorischer CSTC-Schaltkreis: Stimulus-Response-basiertes habituelles Verhalten
  • Dorsaler kognitiver CSTC-Schaltkreis: Arbeitsgedächtnis, Planung und Emotionsregulation
  • Ventraler motivationaler CSTC-Schaltkreis: Stimulus-Outcome-basiertes motivationales Verhalten

Implizierte Neurotransmitter: Serotonin, Dopamin und Glutamat 5

Diagramm-Vorschlag: Anatomische Darstellung der CSTC-Schaltkreise mit Orbitofrontalcortex, Gyrus cinguli anterior und Basalganglien.

Folie 10–12: Differentialdiagnose – OCD vs. OCPD

Ein kritischer Unterschied: OCD-Patienten erleben ihre Symptome als ego-dyston und unerwünscht, während OCPD-Merkmale ego-synton und als Teil der Persönlichkeit wahrgenommen werden. 1

Wichtige Unterscheidungsmerkmale 1:

  • OCD: Intrusive Obsessionen mit Angst und Zwangshandlungen zur Angstreduktion
  • OCPD: Pervasive Muster von Perfektionismus, Kontrolle und Rigidität ohne echte Obsessionen
  • Komorbidität: 58,8% der OCD-Patienten erfüllen auch OCPD-Kriterien 6

Klinische Relevanz: OCD mit komorbider OCPD stellt möglicherweise einen distinkten Subtyp dar, charakterisiert durch früheren, schleichenden Beginn, Symmetrie-/Ordnungs-Obsessionen und schwerere depressive Symptome 6.

Tabelle-Vorschlag: Vergleichstabelle OCD vs. OCPD mit Spalten für Symptomcharakter, Einsicht, Behandlungsansprechen.

Folie 13–15: Spezielle Subtypen – Sexual Orientation OCD (SO-OCD)

SO-OCD wird besonders häufig fehldiagnostiziert (84,6% Fehldiagnoserate bei Primärärzten). 4, 3

Charakteristika von SO-OCD 4:

  • Intrusive, unerwünschte Gedanken über die eigene sexuelle Orientierung
  • Erhebliche Angst und Zwangshandlungen (z.B. Rückversicherungssuche, mentale Überprüfungen)
  • Spezifische Überzeugungen (nicht allgemeine OCD-Überzeugungen) sagen SO-OCD-Symptome vorher 4
  • "Fear of Self" (Angst vor dem eigenen Selbst) ist ein starker Prädiktor für SO-OCD 4

Zitat aus Studie: "Spezifische Überzeugungen überwiegen den Beitrag allgemeiner Überzeugungen nur bei SO-OCD" 4

Fallvignette-Vorschlag: 28-jähriger heterosexueller Mann mit intrusiven Gedanken über Homosexualität, exzessiver Rückversicherungssuche und Vermeidung gleichgeschlechtlicher Freundschaften.

Folie 16–18: Erstlinientherapie – Kognitive Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie mit Expositions- und Reaktionsverhinderung (ERP) ist die psychologische Behandlung der Wahl für alle OCD-Formen. 7

Evidenzbasierte Parameter 7, 8:

  • 10–20 Sitzungen, individuell oder in Gruppen
  • Kann persönlich oder internetbasiert durchgeführt werden 7
  • Die Adhärenz zu ERP-Hausaufgaben zwischen den Sitzungen ist der stärkste Prädiktor für gute Outcomes 8
  • Bei unzureichendem Ansprechen auf wöchentliche Sitzungen: Intensivformat (mehrere Sitzungen an aufeinanderfolgenden Tagen) 8

Wichtiger Fallstrick: Benzodiazepine können den ERP-Fortschritt behindern, indem sie kurzfristige Angstreduktion bieten, die die für Expositionstherapie essentielle Habituation verhindert 8

Diagramm-Vorschlag: Flussdiagramm des ERP-Prozesses: Exposition → Angstanstieg → Habituation → Symptomreduktion.

Folie 19–21: Pharmakotherapie – SSRIs als Erstlinie

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) sind die bevorzugte pharmakologische Erstlinientherapie aufgrund überlegener Sicherheit und Verträglichkeit. 8

Kritische Dosierungsparameter 8, 5:

  • Höhere Dosen sind für OCD erforderlich als für Depression oder andere Angststörungen 8
  • Behandlungsdauer: Mindestens 8–12 Wochen bei maximaler tolerierter Dosis vor Beurteilung des Ansprechens 8
  • Erhaltungstherapie: 12–24 Monate nach Remission aufgrund hoher Rückfallraten 8

Beispiel-Dosierungen:

  • Fluoxetin: bis zu 80 mg/Tag 8
  • Fluvoxamin: 200–300 mg/Tag 8
  • Sertralin: 150–200 mg/Tag 8

Zitat aus Leitlinie: "Höhere SSRI-Dosen sind typischerweise für OCD erforderlich als für andere Angststörungen oder Depression" 8

Tabelle-Vorschlag: SSRI-Dosierungsvergleich für OCD vs. Depression mit Spalten für Medikament, OCD-Dosis, Depressions-Dosis.

Folie 22–24: Behandlungsresistente OCD – Definition und Augmentationsstrategien

Behandlungsresistenz ist definiert als unzureichendes Ansprechen nach adäquaten Versuchen mit CBT/ERP UND SSRIs bei maximaler tolerierter Dosis für mindestens 8–12 Wochen. 8

Etwa 50% der OCD-Patienten sprechen nicht vollständig auf Erstlinienbehandlungen an. 8

Evidenzbasierte Augmentationsstrategien 8:

  1. Atypische Antipsychotika (stärkste Evidenz):

    • Risperidon und Aripiprazol haben die stärkste Evidenz 8
    • Etwa ein Drittel der SSRI-resistenten Patienten zeigt klinisch bedeutsames Ansprechen 8
    • Monitoring: Metabolische Nebenwirkungen (Gewichtszunahme, Blutzucker, Lipide) 8
  2. Glutamaterge Substanzen:

    • N-Acetylcystein (NAC) hat die stärkste Evidenz (3 von 5 RCTs zeigten Überlegenheit gegenüber Placebo) 8
    • Memantin zeigte Wirksamkeit in mehreren Studien 8
  3. CBT-Augmentation:

    • Das Hinzufügen von CBT zur Pharmakotherapie zeigt größere Effektstärken als Augmentation mit Antipsychotika 8

Diagramm-Vorschlag: Behandlungsalgorithmus als Flussdiagramm: SSRI-Versagen → CBT hinzufügen → Antipsychotika-Augmentation → Alternative Strategien.

Folie 25–27: Clomipramin – Zweitlinientherapie

Clomipramin ist als Zweit- oder Drittlinientherapie für behandlungsresistente OCD reserviert, nachdem mindestens ein adäquater SSRI-Versuch fehlgeschlagen ist. 8

Klinische Überlegungen 8:

  • Wann einsetzen: Nach Versagen von mindestens einem SSRI bei maximaler Dosis für 8–12 Wochen
  • Kontraindikationen: Kürzlicher Myokardinfarkt, aktuelle MAOI-Einnahme, Überempfindlichkeit gegen trizyklische Antidepressiva 8
  • Sicherheitsprofil: SSRIs werden aufgrund besserer Verträglichkeit bevorzugt, was für langfristige Adhärenz kritisch ist 8

Wichtige Korrektur eines verbreiteten Missverständnisses: Clomipramin mag wirksamer erscheinen als SSRIs, aber dieser Befund ist irreführend, da frühere Clomipramin-Studien weniger behandlungsresistente Patienten einschlossen; direkte Vergleiche zeigen äquivalente Wirksamkeit 8

Fallvignette-Vorschlag: 35-jährige Patientin mit schwerer Kontaminations-OCD, die auf Fluoxetin 80 mg und Sertralin 200 mg nicht ansprach, profitiert von Clomipramin 250 mg/Tag.

Folie 28–30: Neuromodulation und neurochirurgische Optionen

Deep repetitive transcranial magnetic stimulation (rTMS) ist FDA-zugelassen für behandlungsresistente OCD. 8

Neuromodulationsoptionen 4, 8:

  1. Deep rTMS:

    • Moderate therapeutische Effektstärke (0,65) 8
    • 3-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für Behandlungsansprechen vs. Sham 8
    • Individualisierte Symptomprovokation vor jeder Sitzung 8
  2. Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS):

    • Mehrere laufende RCTs für SSRI-resistente OCD 4
  3. Tiefe Hirnstimulation (DBS):

    • Für schwere, hochgradig behandlungsresistente Fälle 4, 8
    • Level-I-Evidenz für DBS des bilateralen Nucleus subthalamicus 8
    • Zielstrukturen: Ventrales Striatum, Nucleus subthalamicus, Habenula 4
  4. Gamma-Kapsulotomie:

    • Für extreme, therapierefraktäre Fälle 4

Behandlungshierarchie für refraktäre Fälle 8:

  • Nach Versagen von 2–3 SRI-Versuchen (einschließlich Clomipramin)
  • Nach inadäquatem Ansprechen auf Antipsychotika-Augmentation
  • Vor oder parallel zu intensiver ambulanter/stationärer Behandlung

Schaubild-Vorschlag: Anatomische Darstellung der DBS-Zielstrukturen im Gehirn mit Markierung von Nucleus subthalamicus, ventralem Striatum und Habenula.


Zusätzliche Folien-Empfehlungen:

Folie 31: Häufige Behandlungsfehler

  • Inadäquate Medikamententests: Zu niedrige Dosis oder zu kurze Dauer führen zu falschem "Non-Response" 8
  • Vorzeitiges Wechseln: Medikamente nicht vor Woche 8–12 wechseln 8
  • Benzodiazepine bei ERP: Behindern Habituation und perpetuieren Vermeidungsverhalten 8
  • Fehlende CBT-Integration: CBT-Augmentation zeigt größere Effektstärken als rein pharmakologische Strategien 8

Folie 32: Prognose und Langzeitmanagement

  • Selbst bei adäquater Behandlung erleben 40–60% der OCD-Patienten persistierende Symptome 8
  • Erhaltungstherapie für 12–24 Monate nach Remission erforderlich 8
  • Regelmäßige Reassessment zur Balance zwischen Symptomkontrolle und Nebenwirkungsmanagement 8

Folie 33: Öffentliches Bewusstsein und Stigma

  • 90,9% der Öffentlichkeit erkennen OCD-Symptome als besorgniserregend 9
  • Nur ein Drittel kann die Störung korrekt als OCD benennen 9
  • Psychotherapie wird optimistischer eingeschätzt als Medikation 9
  • Niedrigere Bildung, geringeres Einkommen und höheres Alter sind mit schlechterer OCD-Erkennung assoziiert 9

References

Guideline

Obsessive-Compulsive Disorder (OCD) and Obsessive-Compulsive Personality Disorder (OCPD) Differences

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

Guideline

Guideline Directed Topic Overview

Dr.Oracle Medical Advisory Board & Editors, 2025

Research

Obsessive-compulsive disorder.

Journal of pharmacy practice, 2014

Guideline

Managing Impulsivity vs Obsession: Differential Diagnosis and Treatment

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2026

Guideline

Treatment of Treatment-Resistant OCD

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2026

Professional Medical Disclaimer

This information is intended for healthcare professionals. Any medical decision-making should rely on clinical judgment and independently verified information. The content provided herein does not replace professional discretion and should be considered supplementary to established clinical guidelines. Healthcare providers should verify all information against primary literature and current practice standards before application in patient care. Dr.Oracle assumes no liability for clinical decisions based on this content.

Have a follow-up question?

Our Medical A.I. is used by practicing medical doctors at top research institutions around the world. Ask any follow up question and get world-class guideline-backed answers instantly.