What is not typically expected histologically in a gastric biopsy with confirmed Helicobacter pylori infection and clinical indications of ulcers?

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From the Guidelines

In einer Magenbiopsie mit bestätigter Helicobacter pylori-Infektion und klinischen Anzeichen von Ulcera wird histologisch eher nicht mit Granulomen gerechnet. Die charakteristischen histologischen Befunde bei H. pylori-Gastritis umfassen neutrophile Infiltration (aktive Entzündung), chronische Entzündungszellen (Lymphozyten und Plasmazellen), lymphoide Aggregate oder Follikel und Schäden an der Oberflächenepithelien. Während H. pylori-Infektionen häufig zu chronischer aktiver Gastritis und peptischem Ulkus führen, produzieren sie typischerweise keine Granulome. Granulomatöse Entzündung, die durch Ansammlungen von epitheloiden Histiocyten gekennzeichnet ist, ist eher mit anderen Erkrankungen wie Morbus Crohn, Tuberkulose, Sarkoidose oder Pilzinfektionen assoziiert. Bei H. pylori-assoziierten Gastritis ist die Entzündung typischerweise diffus oder patchy, mit Neutrophilen in der Epithelien und Lamina propria, begleitet von lymphoplasmazytärer Infiltration. Die Bakterien selbst können auf der Oberflächenepithelien mit speziellen Färbungen wie Giemsa oder Immunhistochemie sichtbar sein. Das Fehlen von granulomatöser Entzündung hilft, H. pylori-Gastritis von anderen entzündlichen Erkrankungen des Magens zu unterscheiden 1.

Einige der wichtigsten histologischen Befunde, die in einer Magenbiopsie mit H. pylori-Infektion und Ulcera zu erwarten sind, sind:

  • Lymphoplasmamedulläres Entzündungsinfiltrat
  • Antrum-betonte Entzündung
  • Akutes Entzündungsinfiltrat
  • Stäbchenbakterien (H. pylori)

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Anwesenheit von Granulomen in einer Magenbiopsie eher auf eine andere Erkrankung hinweist, wie z.B. Morbus Crohn oder Tuberkulose. Daher ist es wichtig, die histologischen Befunde sorgfältig zu interpretieren und gegebenenfalls weitere Untersuchungen durchzuführen, um die genaue Diagnose zu stellen.

From the Research

Histologische Erwartungen bei Magenbiopsien mit HP-Infektion und Ulcera

Bei Magenbiopsien mit bestätigter Helicobacter pylori (HP)-Infektion und klinischen Anzeichen von Ulcera können verschiedene histologische Veränderungen auftreten. Die folgenden Punkte listen die histologischen Erwartungen auf:

  • Lymphoplasmamedulläres Entzündungsinfiltrat: Dies ist ein häufiges histologisches Merkmal bei HP-Infektion und kann bei Magenbiopsien mit Ulcera auftreten 2, 3.
  • Antrum-betonte Entzündung: Die Antrum-Region des Magens ist häufig von der HP-Infektion betroffen, und eine antrum-betonte Entzündung kann bei Magenbiopsien mit Ulcera auftreten 4, 5.
  • Akutes Entzündungsinfiltrat: Akute Entzündungen können bei HP-Infektion und Ulcera auftreten, insbesondere wenn die Infektion neu ist oder wenn die Ulcera aktiv sind 4, 6.
  • Stäbchenbakterien: HP-Bakterien können in Magenbiopsien mit Ulcera nachgewiesen werden, insbesondere in der Antrum-Region 2, 4.
  • Granulome: Granulome sind eine seltene histologische Veränderung bei HP-Infektion und können bei Magenbiopsien mit Ulcera auftreten, insbesondere wenn die Infektion chronisch ist oder wenn andere Faktoren wie Crohn-Krankheit vorliegen 2, 3.

Was histologisch eher nicht erwartet wird

Basierend auf den vorliegenden Studien wird histologisch eher nicht erwartet:

  • Granulome (2,3), da diese eine seltene Veränderung bei HP-Infektion sind und oft mit anderen Faktoren wie Crohn-Krankheit assoziiert sind. Es ist jedoch zu beachten, dass Granulome in einigen Fällen bei HP-Infektion auftreten können, insbesondere wenn die Infektion chronisch ist oder wenn andere Faktoren vorliegen. Daher sollte bei der histologischen Auswertung von Magenbiopsien mit Ulcera und HP-Infektion auch nach Granulomen gesucht werden.

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