What is the complication rate associated with intraarterial (IA) catheters for blood pressure measurement?

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Last updated: September 23, 2025View editorial policy

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Komplikationsrate bei intraarteriellen Kanülen zur Blutdruckmessung

Die Komplikationsrate bei intraarteriellen Kanülen zur Blutdruckmessung liegt bei etwa 3-5%, wobei die häufigsten Komplikationen vaskuläre Insuffizienz (3,4-4,6%), Blutungen (1,8-2,6%) und Infektionen (0,4-0,7%) sind. 1

Häufigkeit und Arten von Komplikationen

Intraarterielle Katheter werden häufig zur kontinuierlichen Blutdruckmessung und für wiederholte Blutentnahmen bei kritisch kranken Patienten eingesetzt. Die Komplikationsraten variieren je nach Insertionsstelle und klinischem Umfeld:

  • Vaskuläre Insuffizienz: Mit 3,4-4,6% die häufigste Komplikation 1
  • Blutungen: Treten in 1,8-2,6% der Fälle auf 1
  • Infektionen: Katheter-assoziierte Infektionen kommen in 0,4-0,7% vor 1
  • Thrombosen: Katheter-assoziierte arterielle Thrombosen entwickeln sich in bis zu 20% der Fälle bei Nabelarterienkathetern und 24% bei peripheren arteriellen Kathetern 2
  • Schwerwiegende Komplikationen: Die Rate schwerwiegender Komplikationen, die einen operativen Eingriff erfordern oder zu dauerhaften Schäden führen, liegt bei etwa 0,084% 3

Risikofaktoren für Komplikationen

Verschiedene Faktoren beeinflussen das Komplikationsrisiko bei intraarteriellen Kathetern:

  • Insertionsstelle: Femorale Katheter haben ein signifikant höheres Infektionsrisiko im Vergleich zu radialen Kathetern (relatives Risiko 1,93) 4
  • Liegedauer: Das Infektionsrisiko steigt deutlich an, wenn Katheter länger als 72-96 Stunden liegen 2
  • Patientenfaktoren: Schwere Grunderkrankungen und Notfallsituationen erhöhen das Komplikationsrisiko 3
  • Kathetermaterial: Teflon® oder Polyurethan-Katheter sind mit weniger Infektionskomplikationen verbunden als Katheter aus Polyvinylchlorid oder Polyethylen 2

Präventionsmaßnahmen

Um Komplikationen zu reduzieren, sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Bevorzugte Insertionsstelle: Die A. radialis sollte gegenüber der A. femoralis bevorzugt werden 4
  • Kontinuierliches Monitoring: Kontinuierliche arterielle Druckmessung hilft Klinikern, die Schwere und Dauer von Hypotonie im Vergleich zur intermittierenden Messung zu reduzieren 2
  • Aseptische Technik: Maximale Barrieremaßnahmen (Kappe, Maske, steriler Kittel, sterile Handschuhe und großes steriles Tuch) während der Insertion reduzieren die Inzidenz von katheterassoziierten Infektionen 2
  • Hautantisepsis: Gründliche Hautdesinfektion vor der Insertion ist entscheidend 2
  • Regelmäßige Überprüfung: Katheter sollten regelmäßig auf Anzeichen von Dysfunktion oder Infektion überprüft werden 2

Besondere Überlegungen

  • Kinder und Neugeborene: Bei pädiatrischen Patienten haben femorale Katheter eine niedrige Inzidenz mechanischer Komplikationen und möglicherweise eine äquivalente Infektionsrate wie nicht-femorale Katheter 2
  • Intensivpatienten: Bei kritisch kranken Patienten mit mehreren Komorbiditäten ist das Risiko für schwerwiegende Komplikationen erhöht 3
  • Katheter-assoziierte arterielle Thrombosen (CAT): Diese können zu schwerwiegenden akuten Komplikationen führen, einschließlich lebens- oder extremitätenbedrohlicher Komplikationen, sowie zu Langzeitkomplikationen wie Extremitätenwachstumsverzögerung und/oder Claudicatio 2

Fazit

Intraarterielle Katheter haben insgesamt eine relativ niedrige Komplikationsrate, aber das Risiko steigt mit der Liegedauer, bei femoraler Platzierung und bei Patienten mit schweren Grunderkrankungen. Die sorgfältige Auswahl der Insertionsstelle, aseptische Technik und regelmäßige Überwachung sind entscheidend, um Komplikationen zu minimieren.

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