What is the initial treatment for a patient presenting with a duodenal ulcer?

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Symptome des Ulcus duodeni, insbesondere vegetative Symptome

Die initiale Behandlung eines Zwölffingerdarmgeschwürs (Ulcus duodeni) sollte aus einer Protonenpumpenhemmer-Therapie bestehen, gefolgt von einer Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie bei positivem H. pylori-Befund. 1, 2

Hauptsymptome des Ulcus duodeni

  • Epigastrische Schmerzen (ulkusähnliche Dyspepsie) sind das Leitsymptom und sprechen gut auf eine Säuresuppressionstherapie an 2
  • Die Schmerzen treten typischerweise 2-3 Stunden nach dem Essen auf und können nachts den Patienten wecken 3
  • Schmerzen können durch Nahrungsaufnahme oder Antazida gelindert werden 3
  • Blutungen können als Komplikation auftreten und sich als Hämatemesis (Bluterbrechen) oder Meläna (Teerstuhl) manifestieren 2

Vegetative Begleitsymptome

  • Übelkeit und Erbrechen können bei einem Ulcus duodeni auftreten 4
  • Appetitlosigkeit trotz Hungergefühl 4
  • Ungewollter Gewichtsverlust bei längerer Krankheitsdauer 4
  • Völlegefühl und Blähungen (dysmotilitätsähnliche Dyspepsie) können begleitend auftreten 2
  • Schwitzen und Tachykardie bei starken Schmerzen oder bei Blutungskomplikationen 2

Diagnostisches Vorgehen

  • Endoskopie ist der Goldstandard zur Diagnose eines Ulcus duodeni 2
  • Testung auf Helicobacter pylori mittels Atemtest, Stuhlantigentest oder Biopsie während der Endoskopie 2
  • Bei Blutungsverdacht sollte eine notfallmäßige Endoskopie durchgeführt werden 2

Therapie des Ulcus duodeni

Akuttherapie

  • Protonenpumpenhemmer (PPI) wie Omeprazol 20 mg einmal täglich für 4 Wochen als Erstlinientherapie 1
  • PPI führen zu schnellerer Schmerzlinderung und Ulkusheilung im Vergleich zu H2-Blockern wie Famotidin 3
  • Bei schweren Blutungen sollte eine hochdosierte intravenöse PPI-Therapie (80 mg Bolus, gefolgt von 8 mg/h für 72 Stunden) nach erfolgreicher endoskopischer Therapie erfolgen 2

Helicobacter pylori Eradikation

  • Bei H. pylori-positiven Patienten ist eine Eradikationstherapie zur Vermeidung von Rezidiven zwingend erforderlich 2
  • Standard-Tripeltherapie bei niedriger Clarithromycin-Resistenz: 2
    • PPI in Standarddosis zweimal täglich
    • Clarithromycin 500 mg zweimal täglich
    • Amoxicillin 1000 mg zweimal täglich oder Metronidazol 500 mg zweimal täglich
  • Bei hoher Clarithromycin-Resistenz: sequentielle Therapie mit vier Medikamenten für 10 Tage 2
  • Die Eradikationstherapie sollte 72-96 Stunden nach Beginn der intravenösen PPI-Therapie begonnen und für 14 Tage fortgesetzt werden 2

Nachsorge und Prävention

  • Kontrolle des Eradikationserfolgs nach Therapie 2
  • Bei NSAR-induziertem Ulcus: Absetzen der NSAR wenn möglich oder Umstellung auf selektivere COX-2-Hemmer 2
  • Patienten mit niedrigem Rezidivrisiko können 24 Stunden nach der Endoskopie wieder normal essen 2

Besondere Hinweise

  • Die erfolgreiche Eradikation von H. pylori reduziert die Rezidivrate des Ulcus duodeni signifikant 5
  • Patienten mit persistierender H. pylori-Infektion haben ein deutlich höheres Rezidivrisiko (bis zu 89%) 5
  • Bei Therapieversagen der Standard-Tripeltherapie sollte eine 10-tägige Levofloxacin-Amoxicillin-Tripeltherapie als Zweitlinientherapie erwogen werden 2
  • Kalium-kompetitive Säureblocker (P-CABs) sollten nicht als Erstlinientherapie bei Ulcus duodeni eingesetzt werden, können aber bei PPI-Versagen nützlich sein 2

Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Komplikationen wie Blutungen oder Perforationen ist entscheidend für ein gutes Outcome, besonders bei älteren und gebrechlichen Patienten 2.

References

Guideline

Guideline Directed Topic Overview

Dr.Oracle Medical Advisory Board & Editors, 2025

Research

Omeprazole versus famotidine in the healing and relapse of duodenal ulcer.

Alimentary pharmacology & therapeutics, 1993

Research

Medical treatment of peptic ulcer disease.

The Medical clinics of North America, 1991

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