What is the medical term for a herniated disc?

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Der medizinische Begriff für Bandscheibenvorfall ist Diskushernie

Der korrekte medizinische Fachbegriff für einen Bandscheibenvorfall ist "Diskushernie" oder "Hernia nuclei pulposi". 1

Definition und Pathophysiologie

  • Eine Diskushernie bezeichnet die Verlagerung des Nucleus pulposus (Gallertkern) der Bandscheibe durch den Anulus fibrosus (Faserring), wodurch Druck auf neurale Strukturen entsteht 1
  • Bei akuten Bandscheibenvorfällen kommt es zu einer signifikanten Entzündungsreaktion und Ödembildung, die zu einem verstärkten Masseneffekt und Kompression der Nervenstrukturen führen 2
  • Die Verlagerung des Bandscheibenmaterials kann zu verschiedenen Symptomen führen, von leichten Rückenschmerzen bis hin zu schweren neurologischen Ausfällen 1, 3

Klinische Manifestation

  • Typische Symptome einer Diskushernie sind:
    • Radikuläre Schmerzen (Schmerzen, die entlang eines Nervs ausstrahlen) 4
    • Neurologische Dysfunktion 1
    • Rücken-, Gesäß- und Beinschmerzen 1
  • Bei lumbalen Diskushernien (am häufigsten) können folgende Symptome auftreten:
    • Ischias (Schmerzen, die vom unteren Rücken über das Gesäß bis in die Beine ausstrahlen) 4
    • Motorische oder sensorische Defizite 2
    • In schweren Fällen: Cauda-Equina-Syndrom mit Blasen- und Mastdarmfunktionsstörungen 4, 2

Diagnostik

  • Die Diagnose einer Diskushernie erfolgt durch:
    • Ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung 1
    • Bildgebende Verfahren, wobei die MRT ohne Kontrastmittel die bevorzugte Methode ist 2
    • CT-Untersuchungen bieten eine bessere Darstellung knöcherner Strukturen, sind jedoch weniger empfindlich für die Beurteilung von Nervenwurzelkompressionen 2
  • Bildgebende Verfahren sind in den ersten 6-8 Wochen nach Symptombeginn in der Regel nicht erforderlich, es sei denn, es liegen Anzeichen für schwere neurologische Defizite, ein Cauda-Equina-Syndrom oder der Verdacht auf eine Infektion oder Malignität vor 2

Behandlungsansätze

  • Die Behandlung von Diskushernien umfasst konservative und operative Maßnahmen:
    • Konservative Therapie als erste Wahl bei den meisten Patienten 1, 5
    • Patientenaufklärung und Selbstmanagement 5
    • Physikalische Therapie, einschließlich McKenzie-Methode, Mobilisation und Manipulation 5
    • Medikamentöse Therapie mit Analgetika und Entzündungshemmern 3
    • Epidurale Injektionen bei anhaltenden Schmerzen 5
  • Chirurgische Intervention wird in Betracht gezogen, wenn:
    • Die Symptome nach 6 Wochen konservativer Behandlung persistieren 2
    • Schwere neurologische Defizite vorliegen 1
    • Ein Cauda-Equina-Syndrom auftritt (Notfallindikation) 4, 2

Besonderheiten bei verschiedenen Lokalisationen

  • Lumbale Diskushernien (L4/L5 und L5/S1) sind am häufigsten und verursachen typischerweise Ischias 4
  • Thorakale Diskushernien sind selten und können zu atypischen Symptomen wie Fußlähmungen führen 6
  • Diskushernien auf Höhe L5-S1 sind besonders besorgniserregend aufgrund ihrer Nähe zu den sakralen Nervenwurzeln, die Darm- und Blasenfunktion kontrollieren 2

References

Research

Lumbar Disc Herniation: Diagnosis and Management.

The American journal of medicine, 2023

Guideline

Acute Sacral Disc Herniation Management

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

Guideline

Guideline Directed Topic Overview

Dr.Oracle Medical Advisory Board & Editors, 2025

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