What is the medical term for a herniated disc?

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Der medizinische Begriff für Bandscheibenvorfall

Der medizinische Fachbegriff für Bandscheibenvorfall ist "Hernia nuclei pulposi" oder "Herniated nucleus pulposus". 1

Definition und Anatomie

  • Ein Bandscheibenvorfall bezeichnet die Verlagerung des Nucleus pulposus (Gallertkern) durch den Anulus fibrosus (Faserring) der Bandscheibe über die Grenzen des Zwischenwirbelraums hinaus 1
  • Diese Verlagerung kann Druck auf neurale Strukturen wie Nervenwurzeln ausüben und zu entsprechenden Symptomen führen 2

Klinische Präsentation

  • Patienten mit Bandscheibenvorfall präsentieren sich typischerweise mit radikulären Symptomen, die auf eine Kompression der Spinalnerven hindeuten 3
  • Symptome können von leichten Rücken- und Gesäßschmerzen bis hin zu schweren Fällen mit Gehunfähigkeit und Cauda-Equina-Syndrom reichen 1
  • Häufig können sich Patienten an ein auslösendes Ereignis erinnern, das ihre Schmerzen verursacht hat 2

Diagnostik

  • Die Diagnose wird durch eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung sowie bildgebende Verfahren gestellt 1
  • Wichtige orthopädische Befunde können eine Verschlimmerung der radikulären Symptomatik bei Durchführung des Valsalva-Manövers und des zervikalen Kompressionstests einschließen 4
  • MRT-Untersuchungen können die Herniation des Bandscheibengewebes nachweisen und sind besonders hilfreich bei der Diagnosestellung 1

Natürlicher Verlauf

  • Die Mehrheit der Patienten mit einer durch einen Bandscheibenvorfall verursachten Radikulopathie heilt spontan ohne Operation 5
  • Der klinische Verlauf variiert: Bei einigen Patienten klingen die Symptome nach ein oder zwei Wochen ab, bei anderen können die Schmerzen über viele Monate oder Jahre anhalten 5

Behandlungsoptionen

  • Die Erstbehandlung ist in der Regel konservativ mit Paracetamol und entzündungshemmenden Medikamenten zur Schmerzlinderung 2
  • Konservative Behandlungsmethoden können chiropraktische Manipulationstherapie, longitudinale zervikale Traktion und Interferenztherapie umfassen 4
  • Eine Operation sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Linderung bringen, progressive neurologische Defizite vorliegen, ein Cauda-Equina-Syndrom auftritt oder trotz konservativer Behandlung schwere, behindernde Schmerzen bestehen 3
  • Lumbale Fusion wird nicht als Routinebehandlung nach primärer Diskektomie bei Patienten mit einem Bandscheibenvorfall empfohlen, es sei denn, es liegen Anzeichen für eine präoperative lumbale Wirbelsäulendeformität oder Instabilität vor 6, 3

Besondere Überlegungen

  • Handarbeiter können von einer Fusion zum Zeitpunkt der Diskektomie profitieren, wobei 89% der Fusionspatienten gegenüber 53% der Patienten mit alleiniger Diskektomie ihre Arbeitstätigkeiten nach einem Jahr beibehalten 3
  • Patienten mit wiederkehrenden Bandscheibenvorfällen zeigen gute Ergebnisse mit Fusion, mit einer 92%igen Verbesserungsrate und 90%iger Zufriedenheit mit posteriorer Dekompression und Fusion 3

References

Research

Lumbar Disc Herniation: Diagnosis and Management.

The American journal of medicine, 2023

Guideline

Management of Patients with Disc Herniation

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

Research

Chiropractic treatment of cervical radiculopathy caused by a herniated cervical disc.

Journal of manipulative and physiological therapeutics, 1994

Guideline

Cervical Spine Herniation Treatment

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

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