What Vitamin D dose is recommended for a 40 nmol/l deficiency?

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Behandlung eines Vitamin-D-Mangels bei 40 nmol/l

Bei einem Vitamin-D-Spiegel von 40 nmol/l (entspricht etwa 16 ng/ml) wird eine initiale Therapie mit 50.000 IE Vitamin D3 wöchentlich für 8-12 Wochen empfohlen, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 800-2.000 IE täglich. 1, 2

Initiale Therapie

  • Für einen Vitamin-D-Mangel (<20 ng/ml bzw. <50 nmol/l) wird eine Aufsättigungstherapie mit 50.000 IE Cholecalciferol (Vitamin D3) einmal wöchentlich für 8-12 Wochen empfohlen 1, 3
  • Diese Dosierung ist als Standard für die Korrektur eines Vitamin-D-Mangels etabliert und in der Fachinformation von Vitamin-D-Präparaten mit 50.000 IE enthalten 4
  • Die Einnahme sollte mit einer Mahlzeit erfolgen, um die Absorption zu verbessern 4

Erhaltungstherapie

  • Nach der Aufsättigungsphase sollte eine Erhaltungstherapie mit 800-2.000 IE Vitamin D3 täglich erfolgen 5, 2
  • Alternativ kann eine intermittierende Dosierung mit 50.000 IE monatlich erwogen werden, was etwa 1.600 IE täglich entspricht 1, 3
  • Bei älteren Patienten (≥65 Jahre) wird eine Mindestdosis von 800 IE täglich empfohlen 5, 1

Überwachung und Zielwerte

  • Der Vitamin-D-Spiegel sollte frühestens nach 3 Monaten kontrolliert werden, um ein Plateau zu erreichen 5, 1
  • Der Zielwert für 25(OH)D sollte mindestens 30 ng/ml (75 nmol/l) betragen für optimale gesundheitliche Vorteile 5, 1
  • Eine Faustregel besagt, dass eine Zufuhr von 1.000 IE Vitamin D täglich zu einem Anstieg von etwa 10 ng/ml im 25(OH)D-Spiegel führt, wobei individuelle Reaktionen variieren können 5

Besondere Überlegungen

  • Achten Sie auf eine ausreichende Calciumzufuhr (1.000-1.500 mg täglich) parallel zur Vitamin-D-Supplementierung 1, 2
  • Cholecalciferol (Vitamin D3) wird gegenüber Ergocalciferol (Vitamin D2) aufgrund der höheren Bioverfügbarkeit bevorzugt 2, 6
  • Bei Patienten mit Malabsorptionssyndromen, Adipositas oder Lebererkrankungen können höhere Dosen erforderlich sein 1, 7
  • Sehr große Einzeldosen (>300.000 IE) sollten vermieden werden, da sie möglicherweise ineffizient oder potenziell schädlich sind 1

Sicherheitsaspekte

  • Tägliche Dosen bis zu 4.000 IE gelten für Erwachsene als sicher 1, 2
  • Eine Vitamin-D-Toxizität ist selten, kann aber bei längerer Einnahme sehr hoher Dosen (typischerweise >10.000 IE täglich) auftreten 1, 8
  • Als obere Sicherheitsgrenze für den 25(OH)D-Spiegel gilt ein Wert von 100 ng/ml (250 nmol/l) 5

Häufige Fehler, die vermieden werden sollten

  • Unzureichende Calciumzufuhr neben der Vitamin-D-Supplementierung 1, 3
  • Verwendung von einmaligen sehr hohen Jahresdosen, die zu unerwünschten Wirkungen führen können 5, 3
  • Nichtberücksichtigung der individuellen Variabilität bei der Reaktion auf die Supplementierung aufgrund genetischer Faktoren 1, 3

References

Guideline

Vitamin D Insufficiency Treatment Guidelines

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

Guideline

Vitamin D Supplementation for Deficiency in Adults and Children

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

Guideline

Vitamin D Supplementation Guidelines

Praxis Medical Insights: Practical Summaries of Clinical Guidelines, 2025

Guideline

Guideline Directed Topic Overview

Dr.Oracle Medical Advisory Board & Editors, 2025

Research

Use of vitamin D in clinical practice.

Alternative medicine review : a journal of clinical therapeutic, 2008

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