When after symptom onset is Paxlovid (nirmatrelvir/ritonavir) most effective?

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Last updated: November 21, 2025View editorial policy

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Wann nach Symptombeginn Paxlovid sinnvoll ist

Paxlovid sollte innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn begonnen werden, wobei eine Behandlung so früh wie möglich am wirksamsten ist. 1, 2

Zeitfenster für die Behandlung

  • Die FDA-Zulassung und alle aktuellen Leitlinien empfehlen eindeutig einen Behandlungsbeginn innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn. 1, 2

  • Die Behandlung sollte so früh wie möglich nach der COVID-19-Diagnose eingeleitet werden, idealerweise unmittelbar nach Bestätigung der Infektion innerhalb des 5-Tage-Fensters. 1, 2

  • Die klinischen Studien, auf denen die Zulassung basiert, schlossen ausschließlich Patienten ein, die innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn behandelt wurden. 1

Evidenz für späteren Behandlungsbeginn

  • Eine neuere Real-World-Studie aus 2024 zeigt, dass Paxlovid auch bei Behandlungsbeginn nach mehr als 5 Tagen (bis zu 10 Tagen) noch wirksam sein kann, insbesondere wenn die Viruslast noch hoch ist. 3

  • In dieser Studie zeigte sich bei nicht-schweren Fällen eine signifikant höhere klinische Verbesserungsrate mit Paxlovid-Behandlung nach mehr als 5 Tagen im Vergleich zu keiner antiviralen Behandlung (81,3% vs. 50,0%). 3

  • Wichtiger Hinweis: Diese Daten stammen aus einer einzelnen retrospektiven Studie und sind nicht Teil der offiziellen Zulassungskriterien. Die Standardempfehlung bleibt das 5-Tage-Fenster. 3

Patientenauswahl innerhalb des Zeitfensters

Paxlovid ist indiziert für Patienten mit:

  • Milder bis moderater COVID-19-Erkrankung 1, 2

  • Hohem Risiko für Progression zu schwerer Erkrankung, einschließlich Hospitalisierung oder Tod 1, 2

  • Symptombeginn innerhalb der letzten 5 Tage 1, 2

Wirksamkeit nach Zeitpunkt

  • Die absolute Risikoreduktion für Hospitalisierung beträgt etwa 0,9 Prozentpunkte bei Hochrisikopatienten, mit einer relativen Risikoreduktion von 39%. 4

  • Die Mortalitätsreduktion liegt bei 61% mit einer absoluten Risikoreduktion von 0,2 Prozentpunkte. 4

  • Die Wirksamkeit ist besonders ausgeprägt bei Patienten ≥65 Jahre, mit größerer absoluter Risikoreduktion in dieser Altersgruppe. 4, 5

  • Die Wirksamkeit bleibt auch bei geimpften Patienten erhalten (adjustierte Hazard Ratio 0,50 bei ≥3 mRNA-Impfungen). 5

Praktische Umsetzung

  • Dosierung: 300 mg Nirmatrelvir (zwei 150-mg-Tabletten) mit 100 mg Ritonavir (eine 100-mg-Tablette), alle 3 Tabletten zusammen zweimal täglich für 5 Tage. 2

  • Die Einnahme sollte etwa zur gleichen Tageszeit erfolgen, mit oder ohne Nahrung. 2

  • Bei moderater Niereninsuffizienz (eGFR 30-59 ml/min) ist eine Dosisreduktion auf 150 mg Nirmatrelvir mit 100 mg Ritonavir zweimal täglich erforderlich. 2

  • Bei schwerer Niereninsuffizienz (eGFR <30 ml/min) einschließlich Dialysepatienten: Tag 1 volle Dosis einmal, dann Tage 2-5 reduzierte Dosis (150 mg/100 mg) einmal täglich. 2

Wichtige Warnhinweise

  • Ritonavir ist ein starker CYP3A-Inhibitor und verursacht zahlreiche Arzneimittelinteraktionen, die vor Verschreibung überprüft werden müssen (z.B. mit dem Liverpool COVID-19 Drug Interaction Tool). 1, 6, 2

  • Kontraindiziert bei Komedikation mit Arzneimitteln, die stark von CYP3A abhängig sind und bei denen erhöhte Konzentrationen zu schwerwiegenden oder lebensbedrohlichen Reaktionen führen können. 2

  • Häufigste Nebenwirkungen sind Dysgeusie (Geschmacksstörung) und Diarrhö. 1, 6

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