How do you safely administer Butylscopolamin (Butylscopolamine) in a liquid form?

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Last updated: November 30, 2025View editorial policy

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Sichere Verabreichung von Butylscopolamin in flüssiger Form

Butylscopolamin sollte bei intravenöser Gabe langsam injiziert werden mit einer Dosis von 20 mg (1 Ampulle) für Erwachsene, wobei die Injektion über mindestens 1-2 Minuten erfolgen muss, um kardiovaskuläre Nebenwirkungen zu minimieren. 1, 2

Dosierung und Zubereitung

Erwachsene

  • Standarddosis: 20 mg intravenös als Einzeldosis 2, 3
  • Verabreichungsgeschwindigkeit: Langsame intravenöse Injektion über 1-2 Minuten 2
  • Die Ampulle kann unverdünnt gegeben werden, sollte aber niemals als Bolus injiziert werden 2

Pädiatrische Dosierung

  • Gewichtsbasierte Dosierung: 0,3 mg/kg Körpergewicht langsam intravenös 1
  • Dies entspricht 30 mg Butylscopolamin pro 100 kg Körpergewicht 1
  • Bei einem 20 kg schweren Kind: 6 mg (0,3 mL der 20 mg/mL Lösung) 1

Praktische Zubereitungshinweise

Unverdünnte Gabe

  • Die handelsübliche Ampulle enthält 20 mg/mL 1
  • Kann direkt aus der Ampulle in eine Spritze aufgezogen werden 2
  • Wichtig: Langsame Injektion über mindestens 1-2 Minuten ist essentiell 2

Verdünnte Gabe (bei pädiatrischen Patienten oder präziser Dosierung)

  • Butylscopolamin kann mit 0,9% NaCl-Lösung verdünnt werden 4
  • Für präzise niedrige Dosen: 20 mg auf 10 mL verdünnen = 2 mg/mL 4
  • Dies erleichtert die genaue Dosierung bei Kindern 4

Zeitpunkt der Verabreichung

Therapeutische Anwendung

  • Bei akuten Spasmen: Sofortige langsame intravenöse Gabe 2
  • Wirkungseintritt: Innerhalb von 10-20 Minuten 2

Prophylaktische Anwendung

  • Zur Prävention postoperativer Blasenbeschwerden: 20 mg unmittelbar vor Operationsende 3
  • Dies reduziert die Inzidenz von Katheter-assoziierten Blasenbeschwerden signifikant (31% vs. 66% in der Kontrollgruppe) 3

Kritische Sicherheitsaspekte

Injektionsgeschwindigkeit

  • Niemals als schneller Bolus geben - dies kann zu schweren kardiovaskulären Reaktionen führen 5
  • Ein Todesfall nach intramuskulärer Injektion wurde durch anaphylaktische Reaktion dokumentiert 5
  • Langsame Injektion über 1-2 Minuten minimiert das Risiko 2

Venenzugang

  • Sicheren intravenösen Zugang vor Gabe bestätigen 4
  • Extravasation vermeiden - kann lokale Gewebereizung verursachen 4
  • Bei Extravasation: Injektion sofort stoppen und Zugang entfernen 4

Überwachung während der Gabe

  • Vitalzeichen (Blutdruck, Herzfrequenz) kontinuierlich überwachen 4
  • Auf Zeichen einer anaphylaktischen Reaktion achten (Hypotension, Tachykardie, Hautreaktionen) 5
  • Notfallausrüstung zur Reanimation sollte verfügbar sein 4

Häufige Fehler vermeiden

Zu schnelle Injektion

  • Häufigster Fehler: Gabe als schneller Bolus statt langsamer Injektion 2
  • Dies erhöht das Risiko für Hypotension und kardiovaskuläre Nebenwirkungen 5
  • Lösung: Immer über mindestens 1-2 Minuten injizieren 2

Falsche Dosierung bei Kindern

  • Nicht die Erwachsenendosis bei Kindern verwenden 1
  • Korrekt: Strikt gewichtsbasiert dosieren (0,3 mg/kg) 1
  • Bei Unsicherheit: Verdünnung auf 2 mg/mL erleichtert präzise Dosierung 4

Intramuskuläre statt intravenöser Gabe

  • Die orale Bioverfügbarkeit ist sehr limitiert (2,6% unmetabolisiert im Urin) 6
  • Intramuskuläre Gabe hat unvorhersehbare Absorption und erhöhtes Risiko für anaphylaktische Reaktionen 5
  • Bevorzugt: Immer intravenöse Gabe bei akuten Indikationen 2

Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen Butylscopolamin (absolut kontraindiziert) 5
  • Engwinkelglaukom, Prostatahypertrophie mit Restharnbildung, mechanischer Ileus 6
  • Tachykardie, Myasthenia gravis 6
  • Bei älteren Patienten: Erhöhtes Risiko für anticholinerge Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Verwirrtheit) 6

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