What medications should be avoided in patients with open-angle glaucoma?

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Medikamente, die bei Offenwinkelglaukom vermieden werden sollten

Bei Patienten mit Offenwinkelglaukom sollten Kortikosteroide vermieden werden, da diese den Augeninnendruck erhöhen und das Glaukom verschlimmern können. 1

Zu vermeidende Medikamentengruppen

  • Kortikosteroide (wie Prednison) können den Augeninnendruck erhöhen und sollten bei Patienten mit Offenwinkelglaukom mit Vorsicht eingesetzt werden, da sie zur Verschlechterung des Glaukoms führen können 2, 1
  • Anticholinergika können bei prädisponierten Patienten einen Pupillendilatation verursachen und ein Engwinkelglaukom auslösen 1, 3
  • Adrenergika und bestimmte Beta2-Adrenergika können durch Pupillendilatation bei anfälligen Patienten ein Engwinkelglaukom auslösen 1, 3
  • Sulfonamid-basierte Medikamente können eine Schwellung des Ziliarkörpers verursachen und zur Entwicklung eines Engwinkelglaukoms führen 1, 3

Besondere Vorsicht bei folgenden Medikamenten

  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) können in seltenen Fällen ein akutes Engwinkelglaukom auslösen, besonders bei Patienten mit anatomisch engen Kammerwinkeln 1
  • Trizyklische und tetrazyklische Antidepressiva wurden mit der Auslösung eines akuten Engwinkelglaukoms in Verbindung gebracht 1
  • Antikoagulanzien können in seltenen Fällen ein akutes Engwinkelglaukom verursachen 1
  • Histamin-H1- und H2-Rezeptorantagonisten wurden mit der Auslösung eines akuten Engwinkelglaukoms in Verbindung gebracht 1

Empfohlene Medikamente zur Behandlung des Offenwinkelglaukoms

  • Prostaglandin-Analoga (wie Bimatoprost, Latanoprost und Travoprost) werden als Erstlinientherapie empfohlen, da sie den Augeninnendruck am effektivsten senken (20-35% Reduktion) und nur einmal täglich dosiert werden müssen 4, 5, 6
  • Beta-Blocker (wie Timolol) können den Augeninnendruck um 15-25% senken, sind jedoch bei Patienten mit Asthma, COPD oder Bradykardie kontraindiziert 4
  • Alpha-2-Adrenergika (wie Brimonidin) können den Augeninnendruck um 15-25% senken, können jedoch allergische Reaktionen am Auge verursachen 4
  • Topische Carboanhydrasehemmer (wie Dorzolamid und Brinzolamid) werden zur Behandlung des Glaukoms eingesetzt und haben einen positiven Effekt auf den Augeninnendruck 7

Wichtige Überlegungen bei der Schmerzbehandlung

  • Paracetamol wird als erste Wahl für leichte bis mittelschwere Schmerzen empfohlen, da es ein günstiges Nebenwirkungsprofil im Vergleich zu NSAIDs aufweist 7
  • Nicht-selektive NSAIDs wie Ibuprofen oder Naproxen können als zweite Option verwendet werden, wenn Paracetamol nicht ausreicht, wobei die niedrigste wirksame Dosis für die kürzestmögliche Zeit verwendet werden sollte, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren 7
  • Bei der Verwendung von NSAIDs ist zu beachten, dass diese mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden sein können, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankungen 7

Überwachung und Management

  • Der Augeninnendruck sollte bei Patienten mit Glaukom, die Schmerzmedikamente einnehmen, regelmäßig überwacht werden, mit dem Ziel, den Augeninnendruck um etwa 20% gegenüber dem Ausgangswert zu senken 7
  • Zielwerte für den Augeninnendruck sollten individuell festgelegt werden, typischerweise etwa 20% niedriger als der Ausgangswert 7
  • Bei einer Verschlechterung des Gesichtsfeldes oder der Befunde am Sehnerv sollte die Schmerztherapie angepasst werden 7

Häufige Fallstricke und wie man sie vermeidet

  • Schlechte Medikamentenadhärenz kann durch einmal tägliche Dosierung von Prostaglandin-Analoga verbessert werden 4
  • Das Ignorieren systemischer Begleiterkrankungen wie kardiovaskuläre oder respiratorische Erkrankungen kann zu einer unzureichenden Behandlung mit Beta-Blockern führen 4
  • Unzureichende Nachsorge kann zu einer Progression der Erkrankung führen, was die Bedeutung einer regelmäßigen Überwachung unterstreicht 4

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